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Digital

18. Dezember 2017 | 05:53 Uhr

Gamecheck : Lara hat die Haare schön

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Wir testen Computerspiele für Sie. Heute: Rise of the Tomb Raider

svz.de von
erstellt am 08.Feb.2016 | 08:00 Uhr

Das Spiel

Ein paar Monate nach der Xbox-Version kehrt mit Lara Croft eine der bekanntesten Videospiel-Heldinnen endlich auf den PC-Monitor zurück. Und „Rise of the Tomb Raider“ fällt spektakulär aus! Die Entwicklung der jugendlichen Zicke aus dem Vorgänger von 2013 zur schneidigen Archäologenbraut wird grafisch eindrucksvoll umgesetzt. Nie gab es zuvor derart schöne Tempelanlagen am Computer zu bestaunen, nie wirkten Umgebung und Figuren realistischer. Wenn die eigens dafür ausgelegte Physik-Engine Laras Frisur in Echtzeit zerzaust, dann bleibt nur ungläubiges Staunen. Doch auch das Gameplay ist mehr als gelungen. Innovationen sucht man zwar vergebens, aber wer kann sich schon der betörenden Mischung aus Schleichen, Hüpfen und Ballern entziehen? Dieses Konzept funktioniert schon seit 20 Jahren und hat Tomb Raider zum Hit und Lara Croft zum virtuellen Superstar gemacht. Mag das Grundkonzept auch schwachbrüstig daherkommen, die Umsetzung ist es nicht. Präsentation, Grafik und Steuerung zeugen in jeder Sekunde von dem enormen Aufwand, der in diesen Titel gesteckt wurde. Und da sich Publisher Square Enix und Entwickler Crystal Dynamics keine gravierenden Fehler leisten, bekommen wir ein großartiges Spiel geboten, das hervorragend unterhält.

Das Fazit

„Rise of the Tomb Raider“ ist eine würdige Rückkehr der Archäologin Lara Croft. Ihre Reisen nach Syrien und Sibirien lassen das Feeling der „Indiana Jones“-Filme aufleben. Das Action-Adventure ist derzeit das grafisch beste Spiel auf dem PC-Markt. Unbedingt spielen!

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