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Kein Roaming : Kostenfalle Kreuzfahrtschiff

vom
Aus der Onlineredaktion

Wer auf hoher See erreichbar und online sein will, zahlt schnell horrende Summen

Unterwegs auf den Weltmeeren, und doch mal schnell ein Foto mit dem Smartphone an die Lieben daheim schicken? Auf den meisten Kreuzfahrtschiffen ist das kein Problem. Doch für viele Passagiere kommt nach der Urlaubsreise das böse Erwachen – wenn sie die Rechnung sehen. Das gibt es zu beachten:

Netz: Die meisten Kreuzfahrtschiffe haben ihre eigenen Funknetze, in die sich Telefone automatisch einbuchen. Dabei wird auf dem Schiff ein Funknetz aufgebaut, der Kontakt zur Außenwelt wird über eine Satellitenverbindung abgewickelt. Legen Schiffe in Häfen an, müssen sie dieses Bordnetz ausschalten. Dann kann man wieder örtliche Funknetze nutzen.

Roaming: Ist man in ein Bordnetz eingebucht, gelten auch innerhalb europäischer Gewässer nicht die Bestimmungen des EU-weiten Roamings. Das heißt: Flatrates gelten nicht, es gibt keine gesetzlich regulierten Preise und auch keine Obergrenzen für monatliche Kosten.

Kosten: Die Preise pro Anrufminute können bis zu 9 Euro betragen. Einige Anbieter berechnen eine Gebühr für den Verbindungsaufbau. SMS und Datenverbindungen sind ebenfalls kostspielig und Minutenpreise gelten nicht nur für ausgehende Anrufe. Auch eingehende Anrufe kosten oft mehrere Euro pro Minute.

Alternative: Es gibt bei einigen Veranstaltern Wlan-Tarife für die Nutzung des Bord-Wlans. Doch auch die sind oft sehr teuer. Empfehlenswerter sind so genannte Social-Media-Flats. Sie erlauben den Zugang zu Facebook, Whatsapp, Twitter und anderen Messengern.

Was tun?: Auf dem Schiff sollte sofort geprüft werden, ob die Mobilfunkverbindung ausgeschaltet ist. Dazu kann man das Telefon in den Flugmodus schalten - wer ganz sichergehen will, nimmt die Sim-Karte heraus. Soll das Schiffs-Wlan genutzt werden, kann man es im Menü einzeln einschalten, ohne den Flugmodus zu deaktivieren.

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