Atelier Firis: The Alchemist and the Mysterious Journey : Keine Zeit zu verlieren

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21. Mai 2017, 21:00 Uhr

Seit vielen Jahren ist die Atelier-Reihe weltweit beliebt – bereits 1997 erschien der erste Titel. „The Alchemist and the Mysterious Journey“ ist nun schon der 18. Spross der Saga.

Wer bereits ein paar Vorgänger gespielt hat, weiß, welche Verwandlung die Spiele von Titel zu Titel durchlebt haben, ohne die Basis des Gameplays großartig zu verändern. So auch dieses Mal, wenn Hauptcharakter Firis Mistlud sich aufmacht, um eine Alchemistin zu werden. Den Anstoß dafür liefert übrigens die Heldin des vorangegangenen Teils, Sophie. Doch keine Sorge, den Vorgänger braucht man nicht gespielt zu haben, um der Handlung folgen zu können. Lediglich der Englischen Sprache sollte man mächtig sein – die Alternative ist Japanisch. Was dem Titel an mancher Stelle in Sachen Landschaftsdesign fehlt, machen die liebevoll designten Charaktere wieder wett. Spieler der Vorgänger werden die typische Anime-Optik wiedererkennen und selbst die musikalische Untermalung hat in der Atelier-Serie einen eigenen, unverwechselbaren Klang – obwohl sie bei jedem Titel etwas variiert. Wem die Musik trotzdem nicht zusagt, der kann auch auf den Soundtrack des Vorgängers zurückgreifen. Einziges großes Manko: die Zeit. Innerhalb der Story hat Heldin Firis nur ein Jahr Zeit, um Alechemistin zu werden. Der Druck mindert etwas das Spielerlebnis.

Das Fazit

Für jeden Fan der Reihe und alle, die im JRPG und Anime Franchise zu Hause sind, ist Atelier Firis ein Must-Have. Schade nur, dass die Entwickler mit ihrer “alles bleibt, wie es ist“ Einstellung nie aus dem Nischendasein ausbrechen können. Denn Potenzial gibt es.


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