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Gamecheck: The Sims 4 : Ist weniger mehr?

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

„Sims 4“ erreicht nicht die Perfektion des Vorgängers. Trotzdem ist es eine großartige Simulation.

von
erstellt am 28.Sep.2014 | 22:18 Uhr

Seit dem Erscheinen des ersten Teils im Jahr 2000 gehört die Alltagssimulation „The Sims“ zu den erfolgreichsten PC-Spielen. Nun erscheint nach fünf Jahren endlich Teil 4 und die Erwartungen der Fangemeinde sind groß.

Es fällt auf, dass etliche Features der Vorgänger gestrichen wurden. Die Kleinkindphase, Pools, Diebe, Autos, eine offene Welt oder hüglige Umgebung, alles Schnee von gestern. Dafür haben die Emotionen der virtuellen Geschöpfe nun stärkere Auswirkungen auf das Spiel.

Erfreulicherweise läuft „The Sims 4“ auch auf betagteren Maschinen angenehm flüssig, einzig die nach wie vor langen Ladezeiten sind ein Ärgernis. Die tollen Animationen der Avatare machen dieses Manko jedoch mehr als wett. Es bereitet einfach Spaß, den Sims bei der Verrichtung trivialer Alltagsaktivitäten zuzuschauen, sie durch ihr „Leben“ zu führen, bis sie einem ans Herz wachsen und man gespannt auf die nächste gemeinsame Herausforderung hinsteuert. Dies macht das Suchtpotential der Serie aus und das ist auch beim vierten Sproß ungebrochen.

Während Sims-Veteranen sich fragen dürfen, ob ein Nachfolger nicht markant besser und komplexer sein sollte als die Vorgänger, werden Serien-Neulinge an dem durch und durch liebenswerten und einsteigerfreundlichen Spiel ihre Freude haben.

Das Fazit

„Sims 4“ erreicht nicht die Perfektion des Vorgängers und überrascht durch das Fehlen etlicher gewohnter Details. Trotzdem bietet es zahlreiche sinnvolle Neuerungen und ist für sich genommen eine großartige Simulation, mit der man endlos Spaß haben kann.

 

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