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Gamecheck - Diablo 3 : In drei Teufels Namen!

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

von
erstellt am 29.Aug.2013 | 12:19 Uhr

Das Böse sucht die Konsole heim! Nachdem die Diablo-Serie auf dem PC Kultcharakter erlangt und ein ganzes Genre, das des Hack’n’Slay-Actionrollenspiels, aus der Taufe gehoben hat, wird der dritte Teil nun endlich nach über einem Jahr auch für die PS 3 umgesetzt.

Die Faszination der Serie bestand schon seit den Anfangstagen (das erste Diablo erschien 1996) aus dem Mix aus isometrischer Ansicht, verschiedenen Charakterklassen, gradliniger Monsterschnetzelei und der süchtig machenden Hatz nach Levelaufstiegen und seltenen, mächtigen Items.

Das flüssige und actionlastige Gameplay scheint prädestiniert für die Konsole zu sein, doch wird die Gamepad-Variante auch den Erwartungen gerecht? Wir haben das für Sie getestet.

Wurde in der PC-Version oft der Online-Zwang und das Echtgeldauktionshaus kritisiert, verzichtet Blizzard Entertainment bei der PS-3-Umsetzung auf solche Gängeleien der Spieler. Dagegen bietet der neue Vier-Spieler-Koop-Modus, bei dem man auch mit nur einer Konsole gemeinsam spielen kann, eine echte Neuerung gegenüber dem Computer!

Einer der wichtigsten Aspekte bei jeder Portierung ist jedoch die Steuerung. Und hier zeigt sich wohltuend, dass Diablo 3 speziell für die Konsole neu entwickelt wurde. Das Inventar wurde einer kompletten Schönheitskur unterzogen, im neuen Kreismenü kann man jederzeit durch die Gegenstände scrollen und sie - ohne den Spielfluss unterbrechen zu müssen - anlegen. Mit dem rechten Stick des Controllers lassen sich nun Ausweichrollen vollziehen, sehr praktisch!

Die Grafik des Spiels war schon in der PC-Fassung eher zweckmäßig denn bombastisch und steht in keinem Vergleich zu optischen Leckerbissen beispielsweise aus dem Shooter-Genre, doch die Stärke der Dämonenjagd in den brennenden Höllen liegt eindeutig im fesselnden Gameplay.

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