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Digital

19. November 2017 | 17:18 Uhr

Gamecheck: Grim Dawn : In der Grauzone

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

von
erstellt am 11.Apr.2016 | 08:00 Uhr

Anhänger von Rollenspielen wurden in der vergangenen Zeit mit großartigen Games verwöhnt. Doch inmitten dieses breiten Angebotes sucht und findet Crate Entertainment dennoch eine Niesche für sein Action-RPG . Während das einsteigerfreundliche “Diablo 3“ langsam in die Jahre kommt, ist „Pillars of Eternity“ manchen Spieler zu komplex. „Grim Dawn“ zielt ohne Scham auf genau diese Nische und versucht die besten Aspekte der beiden Genrehits miteinander zu kombinieren. Dieser wenig innovativ scheinende Ansatz funktioniert jedoch überraschend gut. „Grim Dawn“ überzeugt mit einer liebevoll inszenierten Spielwelt und leicht zugänglichem Gameplay, das dennoch Raum lässt für eine umfangreiche Charakterentwicklung. Dass hier Profis am Werk sind, merkt man dem Titel an, denn die virtuelle Beutejagd wurde von den Machern des ähnlich gelagerten Kultspiels „Titan Quest“ entwickelt. Über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter finanziert, durchlebte das Spiel einen langen Reifeprozess im Steam Early Access-Programm. Das Resultat ist ein wunderschönes Action-Rollenspiel, das sich vor allem an Soloplayer richtet. Aktuell gibt es das Spiel leider nur in englischer Sprache, allerdings findet man im Netz eine hervorrragende deutsche Übersetzung.

Das Fazit

„Grim Dawn“ kombiniert unverholen erfolgreiche Konzepte von Genrehits und fügt eigene Ideen hinzu. Diese Mischung funktioniert prächtig. Mit seiner atemberaubenden Inszenierung gelingt dem Geheimtipp die Wachablösung im Action-RPG-Genre.

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