Urlaubsfotos präsentieren : Im Netz oder im Wohnzimmer

<p>Tolle Motive wie im Yosemite Nationalpark bieten sich im Urlaub oft. Daheim sollte man Fotos aussortieren. </p>

Tolle Motive wie im Yosemite Nationalpark bieten sich im Urlaub oft. Daheim sollte man Fotos aussortieren.

So gelingt die Diashow nach dem Urlaub. Für Präsentation gibt es hilfreiche Programme

svz.de von
17. September 2015, 21:00 Uhr

Der Urlaub ist vorbei, die Speicherkarte der Kamera voll. Wer sie anderen zeigen will, muss sich etwas Mühe geben - egal, ob beim klassischen Diaabend oder bei einer Präsentation im Web. „Bilder, deren Motiv zwar gefällt, die aber verwackelt sind, sollte man löschen“, erklärt Liz Hensel, Redakteurin beim Foto-Blog lensarmy.de in Köln. Ebenso sollte das gleiche Motiv nicht mehrfach in der Diashow auftauchen. Ihr Tipp lautet, die Bilder mehrfach durchzugehen.

„Im ersten Schritt kann man alle Fotos löschen, die unscharf sind oder auf denen Menschen die Augen geschlossen haben.“ Dann vergleicht man ähnliche Bilder und wählt das beste aus. „Falls nötig, sollte man Grundsätzliches wie Belichtung, Kontrast und Helligkeit korrigieren“, erklärt Hensel. Wer sich nicht nur einfach durch die Bilder bei der Präsentation klicken will, kann diese mit Animationen, Video, Musik und Übergängen deutlich aufwerten. Hier helfen kostenpflichtige Fotopräsentationsprogramme. Die fertigen Videos lassen sich auf DVD brennen, ins Internet hochladen oder  für die Präsentation speichern.

Die Fachzeitschrift „Fotomagazin“  hat einige Programme getestet: An besten schnitt Magix Fotostory 2015 Deluxe zum Preis von rund 50 Euro ab - „aufgrund des guten Kompromisses aus einfacher Bedienbarkeit und großer Funktionsvielfalt“. Für Einsteiger ist den Testern zufolge CyberLink MediaShow 6 Deluxe (40 Euro) zu empfehlen. „Um seine Fotos online zu präsentieren, eignen sich Online-Cloudspeicher wie Flickr,  Dropbox und Co“, sagt Moritz Wanke von der Zeitschrift „Chip Foto-Video“.

Je nach Anbieter steht ein unterschiedlich großer Datenspeicher zur Verfügung. Der Redakteur aus München empfiehlt, iOrdner anzulegen und den Link an Freunde zu schicken: „Sie können sich bequem per Mausklick durch die Galerien bewegen und auf Wunsch sogar in voller Auflösung abspeichern.“ Kostenlose Anbieter sind zum Beispiel Flickr, 500px oder Amazon Photo. 

Kostenpflichtige Anbieter bieten eine größere Anzahl an Zusatzfunktionen. So bietet zum Beispiel Adobe mit Creative Cloud einen Online-Speicher von 25 GByte, der sich nicht nur auf Fotos beschränkt, sondern zum Beispiel die Online-Ansicht von PDFs innerhalb der Cloud erlaubt. „Das kommt vor allem Nutzern von älteren Mobilgeräten entgegen“, sagt Wanke. Und der Creative Cloud Speicher arbeitet mit weiteren Adobe-Programmen wie Lightroom und Photoshop eng verzahnt und kann bearbeitete Bilder direkt aus dem Programm in die Cloud hochladen.

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