zur Navigation springen

Gamecheck: „Dark Souls 2“ : Ich kam, sah und siechte

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

von
erstellt am 11.Mai.2014 | 17:55 Uhr

Als „Dark Souls“ auf dem PC erschien, löste das Rollenspiel heftige Reaktionen aus. Das lag an der holprigen Konvertierung von der Spielkonsole, aber noch mehr am exorbitanten Schwierigkeitsgrad. Und an dem hat sich auch im Nachfolger nichts geändert. 

 

Im völligen Kontrast zu anderen Spielen, in denen meist jugendliche Gamer durch straff inszenierte Actionorgien gehetzt werden, lässt From Software bei „Dark Souls 2“ einen untoten Charakter auf der Suche nach Menschlichkeit allein. Die Hintergrundstory erschließt sich nur aus vagen Andeutungen. Dem Protagonisten stellen sich finstere Gegner in den Weg und verhelfen ihm zu unzähligen Bildschirmtoden.

 

Doch warum spielt man solch einen Frustgaranten? Weil man sich danach besser fühlt! Jeder Sieg erzeugt triumphale Glücksgefühle, Freudentänze nach erledigten Boss-Gegnern sind keine Seltenheit. Diese Momente entschädigen für mutwillig zerstörte Computermäuse und all die finster gemurmelten Hasstiraden.

 

Im Vergleich zum Vorgänger hat sich die Grafik deutlich verbessert, ist aber noch immer nicht zeitgemäß. Die deutlichen Spuren der Konsolenherkunft nerven, wie die Anzeige der Controllerbefehle im Playstation-Stil. Allerdings läuft das Spiel nun flüssiger.
 

Das Fazit

Wer sich „Dark Souls 2“ zulegt, sollte eine extreme Frustresistenz aufweisen und bereit sein, für minimale Erfolge maximalen Aufwand zu betreiben. Nur dann wird man mit einem atmosphärischen Meisterwerk belohnt.

 

 

 

 

 



zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen