Multimedia : Handyvideos auf TV

So kann ein Heimnetzwerk aufgebaut sein.
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So kann ein Heimnetzwerk aufgebaut sein.

Bequem funktioniert Multimedia in den eigenen vier Wänden nur per Netzwerk

svz.de von
12. November 2014, 23:50 Uhr

Immer mehr Geräte können daheim miteinander verbunden werden: Bilder und Videos vom Handy oder von der Action-Cam sollen auf den Fernseher kommen. Und um etwa Streaming- oder Video-on-Demand-Dienste nutzen zu können, rauscht auch noch das Internet durchs Heimnetzwerk. Bei vielen Geräten läuft die Kommunikation untereinander fast automatisch, manchmal ist beim Aufbau eines Heimnetzes aber noch richtige Handarbeit gefragt. Rund 46 Millionen vernetzbare Geräte werden nach Schätzungen der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik allein in diesem Jahr in Deutschland verkauft. Vernetzen bedeutet heutzutage vor allem: Es muss eine Verbindung ins Internet geben. Zentrales Gerät im Heimnetzwerk ist meist der Router, erklärt Andreas Nolde von der Zeitschrift „Chip“. Router bieten in der Regel mehrere Anschlüsse für Netzwerkkabel (LAN), über die dann Computer, aber auch netzwerkfähige Fernseher angeschlossen werden können. Und da die meisten Router das Netzwerk auch per WLAN-Funk aufspannen, finden auch Smartphones oder Tablets den Weg ins Internet, sagt Nolde. In der Praxis tauchen aber schnell Probleme auf. Das fängt schon damit an, dass Router und viele der Geräte, die angeschlossen werden sollen, von Wänden oder ganzen Stockwerken getrennt werden. Aber das muss kein Hindernis sein, sagt Thomas Rau von der Zeitschrift „PC Welt“. Denn zum Aufbau des Heimnetzes gibt es im Wesentlichen drei Techniken: LAN, WLAN und Powerline, die Datenübertragung über die Stromleitungen. WLAN ist natürlich immer dann erste Wahl, wenn man kein Kabel verlegen kann oder will. „Bei der Funktechnik muss man vor allem auf die Reichweite achten“, erklärt Nolde. Eventuell müsse man sogenannte WLAN-Repeater einsetzen, die WLAN-Signale auffangen und verstärkt weiterleiten, „damit die ganze Wohnung mit einem gleich starken Signal abgedeckt wird“. Es kann aber auch sein, dass der Router schlecht ausgerichtet ist und eine etwas andere Stellung der Antennen, ein Platz-, Frequenz- oder Kanalwechsel schon Besserung bringen. Bedenken muss man, dass die Router nach verschiedenen Standards mit unterschiedlichen Bandbreiten arbeiten. Am weitesten verbreitet sind noch Router, die nach dem n-Standard arbeiten. „Da kann es schon Probleme geben, wenn ein HD-Video gestreamt werden soll“, sagt Nolde. Beim neuen ac-Standard sollte dies von der Bandbreite her gelingen. Hilft alles nichts, bleibt immer noch Powerline. Die Technik sei zuverlässig, setze aber ein ordentliches und sauber verlegtes Stromnetz voraus. Ein Hauptadapter wird in eine Steckdose beim Router gesteckt und mit diesem per LAN-Kabel verbunden. Danach liegen die Netzwerkdaten theoretisch an jeder Steckdose an, in die ein weiterer Adapter gesteckt wird. Dieser gibt die Daten per LAN-Kabel an ein Endgerät weiter.

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