downloads : Gratis-Bilder im Netz: aufs Kleingedruckte achten

Die Nutzungsbedingungen für Gratis-Bilder sind auf den  Seiten zu finden.
Die Nutzungsbedingungen für Gratis-Bilder sind auf den Seiten zu finden.

Wer Bilder von Dritten verwenden will, muss sich an Nutzungsbedingungen halten.

svz.de von
31. März 2014, 17:55 Uhr

Im Internet gibt es zahlreiche Plattformen für Gratis-Bilder. Kostenlos bedeutet allerdings nicht, dass der Nutzer damit immer alles machen darf. Stattdessen gelten je nach Quelle unterschiedliche Spielregeln. Darauf weist das Rechtsportal „iRights.info“ hin. Es gibt zum Beispiel die sogenannten gemeinfreien Inhalte, an denen keine Urheberrechte mehr bestehen – zum Beispiel, weil sie abgelaufen sind oder der Urheber darauf verzichtet. Solche Bilder dürfen tatsächlich beliebig genutzt werden.

Anders ist der Fall mit Fotos, die freien Lizenzen unterliegen: Diese dürfen nur unter bestimmten Bedingungen und für bestimmte Zwecke verwendet werden. Die bekanntesten freien Lizenzen sind die Creative Commons, von denen es mehrere Varianten gibt. Urheber können damit die kommerzielle Verwendung ihrer Bilder verbieten oder den Anwender verpflichten, ein Foto nur mit Nennung der Quelle zu nutzen. Bei lizenzfreien Bildern ist der Fall anders, auch wenn der Begriff ähnlich klingt: Hier gelten die Nutzungsbedingungen der jeweiligen Plattform.

Manchmal wird der Begriff aber auch für kostenpflichtige Bilder ohne eingeschränkte Nutzung verwendet. Allerdings können Bildersucher auf keiner Fotoplattform hundertprozentig sicher sein, dass die Angaben auch stimmen, warnen die Experten: Häufig werden sie zum Beispiel von den Nutzern einer Plattform gepflegt.

Wie zuverlässig die arbeiten, lässt sich nicht kontrollieren. Außerdem sagt eine Creative-Commons-Lizenz nichts darüber aus, ob abgebildete Personen der Veröffentlichung zugestimmt haben.

Selbst bei urheberrechtlich nicht geschützten Fotos kann es daher Ärger um das Recht am eigenen Bild geben.

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