Gamecheck : Grafikmotor mit mehr PS

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Mit „Formel 1 2015“ feiert die Königsklasse des Motorsports endlich ihre Premiere auf den Next-Gen-Konsolen.

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20. Juli 2015, 10:00 Uhr

Das Spiel
Mit „Formel 1 2015“ feiert die Königsklasse des Motorsports endlich ihre Premiere auf den Next-Gen-Konsolen. Und sofort wird klar: Codemasters macht mit seiner EGO-Engine 4.0 einen riesigen Schritt nach vorne. Schon im ersten Rennen sticht einen direkt die Optik ins Auge. Die Boliden sehen klasse aus, der Asphalt wirkt detailliert und es gibt einige schöne Effekte wie Funkenflug oder Hitzeflimmern zu sehen. Dazu kommen brillante Wasser-, Licht- und Partikeleffekte. Besonders im Regen zeigt die Grafik ihre ganze Kraft. Der Sound der Motoren ist stimmungsvoll und der neue Boxenfunk mit Spracherkennung erzeugt eine tolle Atmosphäre. Für das Gefühl einer TV ähnlichen Übertragung sorgen neben diversen Wiederholungen, RTL-Kommentator Heiko Wasser, animierte Fahrer und die obligatorische Siegerehrung mit Champagnerdusche. Das neue Handling-System überzeugt mit einem guten Fahrgefühl. Die individuell anpassbaren Fahrhilfen kommen besonders Einsteigern entgegen. Profis bekommen mit dem schweren Pro-Season Modus reichlich Authentizität geboten. Was dieses Jahr leider fehlt, sind einige Features wie Safety Car, Karriere, Saison-Challenges oder ein Splitscreen-Modus. Dafür gibt es einen coolen Bonus: Zusätzlich enthalten ist die komplette Saison 2014.

Das Fazit
„F1 2015“ macht im Vergleich zu den Vorgängern einen technischen Quantensprung. Das Grundgerüst für eine sehr gute  Rennsimulation stimmt, aber im direkten Vergleich bieten andere Titel, wie etwa „Project CARS“ oder „Driveclub“ deutlich mehr Abwechslung.

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