„Recht auf Vergessen“ : Google widersetzt sich Lösch-Wünschen

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Der Suchmaschinenbetreiber weigert sich, das in Europa vorgeschriebene „Recht auf Vergessen“ weltweit umzusetzen.

Der Suchmaschinenbetreiber Google verweigert sich der Aufforderung der französischen Datenschutzbehörde CNIL, das in Europa vorgeschriebene „Recht auf Vergessen“ weltweit umzusetzen. „Während das Recht in Europa Gesetz sein mag, ist es global kein Gesetz“, teilte das Unternehmen mit. Europas Bürger können Google unter bestimmten Bedingungen dazu verpflichten, Links zu unangenehmen Dingen aus den Suchergebnislisten verschwinden zu lassen. Dies hatte der Europäische Gerichtshof 2014 so entschieden. Google löscht in diesen Fällen aber nur die Einträge aus den europäischen Versionen seiner Suche – über die Versionen anderer Länder sind die Informationen weiter zugänglich. Die CNIL hatte Google Mitte Juni formell aufgefordert, diese Einträge weltweit zu löschen.

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