Online-Musikdienst : Google setzt bei Playlists auf Handarbeit

Mal in Partylaune,  mal entspannt am Frühstückstisch: Playlists gibt es für jeden Anlass.
Mal in Partylaune, mal entspannt am Frühstückstisch: Playlists gibt es für jeden Anlass.

Mitarbeiter stellen Songliste zusammen - für jede Lebenslage zugeschnitten.

von
29. August 2015, 08:00 Uhr

Im zunehmenden Wettbewerb der Online-Musikdienste will Google nun auch in Deutschland mit Playlists für verschiedene Lebenslagen punkten. Die Auswahl von Songs wird dabei auf Tageszeit und Beschäftigung zugeschnitten: Etwa Musik zum Kochen, Aufräumen, Sport oder für romantische Stunden.

Die Playlists seien „gewissenhaft von Menschen statt Robotern“ zusammengestellt worden, betonte Produktmanager Elliott Breece bei der Vorstellung des Angebots in Berlin. Zugleich solle die exakte Auswahl der Titel aber auch von der Software an den Geschmack einzelner Nutzer angepasst werden. Dafür würden zunächst nur Informationen aus dem Streaming-Dienst selbst ausgewertet, nicht aber etwa aus Google-Suchanfragen. „Wir wollen sehr transparent für die Nutzer vorgehen“, sagte Breece. Insgesamt habe „Google Play Musik“ hunderte Playlists im Angebot.

Auch Apple betont bei seinem neuen Streaming-Musikdienst die Rolle von Menschen zusammengestellter Playlists. Generell gelten in dem Geschäft die Personalisierung und Hilfe bei der Suche nach der passenden Musik als Schlüssel für den Erfolg der neuen Online-Dienste. Breece glaube, dass „die Zukunft der Musik nicht darin liegt, dass Leute die richtigen Songs finden, sondern dass die Musik die Leute zur richtigen Zeit erreicht.“ Andrej Sokolow

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen