Gamecheck: Utawarerumono : Gemütlich erzählt

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Sieht man über die Tatsache hinweg, dass sich der Titel dieses Spiels nur mit wochenlanger Übung richtig aussprechen lässt, handelt es sich bei Utawarerumono um eine Mischung aus Graphic Novel und Strategiespiel.

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04. September 2017, 08:00 Uhr

Das Spiel
Sieht man über die Tatsache hinweg, dass sich der Titel dieses Spiels nur mit wochenlanger Übung halbwegs richtig aussprechen lässt, handelt es sich bei Utawarerumono – wörtlich übersetzt etwa “der Besungene“ – um eine Mischung aus Graphic Novel und Strategiespiel. Leider kann der Titel jedoch Fans beider Genres nicht vollends zufriedenstellen, Denn Fans von Strategiespielen kommen in den nur etwa 20 Kämpfen in den 40 Stunden Spielzeit kaum auf ihre Kosten und Liebhaber von Graphic Novels bekommen nicht so viel geboten wie gewohnt. Das große Manko von Utawarerumono ist wohl seine lineare Geschichte, bei der der Spieler zwar wählen kann, in welcher Reihenfolge er die Nebenquests abschließt, es jedoch am Ende nur einen Weg zu einem Ende gibt. Für storyverwöhnte Spieler sicher ein Unding. Bedenkt man aber, dass der Titel sozusagen die Vorgeschichte für den Nachfolgerteil liefert, erklärt sich das. Die Story dreht sich dabei um Haku, der in einer schneebedeckten Landschaft, nur bekleidet in ein Krankenhausgewand, aufwacht und keine Erinnerungen hat, wie er dort hin gekommen ist. Im Laufe des Spiels erarbeitet man sich diese Geschichte dann – und lernt nebenbei noch weitere Charaktere kennen, die leider wahnsinnig ausführlich über Essen, Trinken und Einkaufen schwadronieren.

Das Fazit

Wer Utawarerumono spielen will, sollte sich nicht vor langen Textpassagen und einer Story ohne viele Interaktionsmöglichkeiten fürchten. Auch die englischen Untertitel stellen gehobene Anforderungen mit Fachbegriffen, Altenglisch und lispelnden Trunkenbolden.

voff

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