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Gamecheck: Overwatch : Gemeinsam eine Macht

vom
Aus der Onlineredaktion

Was Entwickler Blizzard anfässt, wird zu Gold. Ob mit „World of Warcraft“ oder „Diablo“ und „Starcraft“, immer wieder revolutionierte das kalifornische Studio ganze Genres und band auf Jahre fanatische Fans mit verblüffender Qualität und vorbildlichem Support. Mit „Hearthstone“ wagte sich Blizzard an das erste Online-Sammelkartenspiel - und erntete durchschlagenden Erfolg. Nun erschien mit „Overwatch“ ein weiteres mutiges Projekt, schließlich waren bisher fast alle Team-Shooter grandios gefloppt. Das Konzept ist nicht neu, allerdings setzt Blizzard konsequent auf Multiplayer, Solisten stoßen schnell an ihre Grenzen, für sie ist „Overwatch“ schlicht unspielbar schwer. Nur im Team hat man die Chance, die perfekt ausbalancierten Gegner zu besiegen. Dazu kann man sich aus 21 Helden seinen Favoriten auswählen, um sich dann mit fünf Freunden ins Gefecht zu stürzen. Der liebenswerte Comic-Look verschleiert etwas den Umstand, dass wir uns hier in einem anspruchsvollen Team-Shooter bewegen, dessen Lernkurve allerdings sehr moderat ausfällt. Genreübliche Levelaufstiege gibt es zwar, sorgen allerdings nur für den Erwerb von sogenannten Lootboxen, die kosmetische Items wie neue Skins enthalten. Das bringt spielerisch zwar wenig, macht aber viel vom Reiz des Games aus.

„Overwatch“ ist der perfekte Einstieg in die Welt der Team-Shooter. Das Spielgefühl ist großartig, die technische Umsetzung tadellos. Allerdings sollte sich jeder vor der Kaufentscheidung vor Augen führen, dass es sich um einen reinen Multiplayer-Titel handelt.

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erstellt am 04.Jul.2016 | 09:00 Uhr

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