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Digital

18. Dezember 2017 | 21:41 Uhr

Schadsoftware : Gefahr aus der Dropbox

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Vorsicht mit Dateianhängen: Mail-Link in Bewerbungen oder Bestellungen startet Download von Schadsoftware

Ob getarnt als Rechnung im Dateianhang von E-Mails oder einfach nur durch den Besuch einer manipulierten Webseite: Schadsoftware landet schneller auf dem Rechner, als Nutzern lieb sein kann. Vor einer neuen Masche, mit der Onlinekriminelle Trojaner oder erpresserische Schadsoftware (Ransomware) einschleusen wollen, warnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Dabei erhält das Opfer eine Mail mit einem Download-Link, die von einem Onlinespeicherdienst wie etwa Dropbox aus gesendet wurde. Ein Klick auf den Link startet den Download der Schadsoftware, die sich dann oft zunächst unbemerkt im Hintergrund installiert. Bei Unternehmen hätten die Kriminellen ihre Dropbox-Angriffe etwa als Bewerbungen oder Bestellungen getarnt.

Bekommt man E-Mails mit Download-Links oder Anhängen, sollte man vor allem dann besonders wachsam und zurückhaltend mit dem Öffnen oder Anklicken sein, wenn die jeweilige Nachricht unaufgefordert oder überraschend gekommen ist. Auf den Virenscanner allein darf man sich nicht verlassen, weil Schadsoftware so neu sein kann, dass sie das Schutzprogramm einfach noch nicht erkennt.

Präventiv sollten Computernutzer ihre Daten regelmäßig sichern. Zudem gilt es, Updates für das Betriebssystem sowie alle Programme so schnell wie möglich zu installieren, und natürlich auch den Virenscanner aktuell zu halten.

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