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Augmented Reality : Fünf Alternativen zu Pokémon Go

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Die Monster-App ist nicht die erste, die Augmented Reality in ihr Spiel integriert

svz.de von
erstellt am 26.Sep.2016 | 21:00 Uhr

Auch wenn der Hype um „Pokémon Go“ langsam abflacht – digitale Spiele, die mit unserer realen Umgebung verbunden sind, sind im Mainstream angekommen. Dabei ist die App nicht die erste, die Spieler ins Freie bringen will. „Pokémon Go“ wäre gar nicht möglich gewesen ohne „Ingress“. Entwickler Niantic versuchte damit, ein Spiel mit Augmented Reality zu schaffen. Seit 2013 werden Spieler darin zu Agenten, die Portale in ihrer Umgebung hacken können, um sie für ihr Team einzunehmen. Diese Mechanismen haben es auch in „Pokémon Go“ geschafft. Optisch ähneln sich die Spiele in einigen Punkten ebenfalls, etwa bei der Kartenansicht.

Auch „Clandestine: Anomaly“ ist „Ingress“ auf den ersten Blick sehr ähnlich. Doch im Kern ist „Clandestine: Anomaly“ ein Tower-Defense-Spiel. An einem Punkt angekommen, muss dieser gegen Aliens verteidigt werden, die über die Kamera auf dem Bildschirm in die reale Umgebung eingebettet werden. Das Spiel von ZenFri gibt es für Android und iOS und kostet in der Vollversion rund vier Euro.

Friedlicher ist „Landlord“ von Reality Games. Das Spiel überträgt „Monopoly“ in die reale Welt. Der Spieler kann Immobilien in seiner Umgebung kaufen – natürlich rein virtuell. Wenn Menschen an diesem Ort via Facebook oder Foursquare einchecken, klingelt die Kasse. Das Spiel ist kostenlos für iOS und Android.

Wer eine App nutzen möchte, um spielerisch ein paar Kilos zu verlieren, sollte einen Blick auf „Zombies, Run!“ werfen. Im Spiel von Six to Start ist die Zombie-Apokalypse ausgebrochen. Dem Spieler bleibt nichts anderes übrig, als die Beine in die Hand zu nehmen – und zwar in der Realität. Das Spiel ist eine Fitness-App. Es motiviert aber nicht durch Leistungsdaten, sondern durch ein spannendes Hörspiel. Die Spieler können auch ihre eigene Lauf-Musik integrieren. Das Spiel ist kostenpflichtig für iOS und Android.

Der Klassiker unter den Outdoor-Spielen ist sicher „Geocaching“, älter als Smartphones: Irgendwo hinterlässt jemand einen „Schatz“ in einem Versteck (Cache) – und gibt die Koordinaten sowie Hinweise zu diesem Ort bekannt. Die Spieler versuchen nun, den Cache bzw. das Versteck zu finden. Allein in Deutschland sind weit über 300  000 „Schätze“ versteckt. Die offizielle Geocaching-App von Groundspeak ist an ein Abo gebunden, das 32 Euro im Jahr kostet.

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