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Digital

19. August 2017 | 15:08 Uhr

Gamecheck : Frauenpower aus Fernost

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Wir testen Computerspiele für Sie. Heute: Nights of Azure

Die heilige Kriegerin Arnice ist auf der Suche nach ihrer von Dämonen entführten Freundin Lilysse. Und da es sich bei „Nights of Azure“ um ein typisch japanisches Action-Rollenspiel handelt, schnetzeln wir uns in Gestalt einer üppig proportionierten Kulleraugen-Amazone durch endlose Horden finsterer Gegner. Diese Dämonen waren einst Menschen, die durch das so genannte blaue Blut mutiert sind. Das Dämonenblut ist dann auch die Spielwährung, mit der Heldin und Ausrüstungsgegenstände aufgewertet werden. Anders als beim bockschweren „Dark Souls 3“ geht der Vorrat daran jedoch nicht bei einem Bildschirmtod verloren. Generell weist das Spiel von Koei Tecmo einen gemäßigten Schwierigkeitsgrad auf und ist deshalb auch für Anfänger interessant. Allerdings gibt es wie im Genre üblich keine deutsche Sprache im Spiel, die Vertonung ist komplett japanisch mit englischen Untertiteln. Aber das tut dem Spielspaß keinen Abbruch: In bester Hack-&-Slay-Manier pflügt sich Arnice gradlinig durch Monsterhorden, unterstützt durch beschworene Verbündete, die ihr im Kampf beistehen. Der Titel wird getragen von seiner interessanten Geschichte, die musikalische Untermalung ist stimmig, die Grafik fällt eher unspektakulär aus. Die rund 20 Spielstunden bis zum Finale unterhalten jedoch bestens.

Das Fazit

„Nights of Azure“ ist ein überzeugendes Action-Rollenspiel ohne echte Schwächen. Allerdings wird wenig geboten, was das Game einzigartig macht. Somit wird es das Schicksal ähnlicher Spiele teilen: Es ist vor allem für Freunde des Genres interesant.

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von
erstellt am 09.Mai.2016 | 09:00 Uhr

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