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Gesundheit : Fitness-Tracker und ihre Schwachstellen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Wer ein Fitness-Armband nutzen möchte, sollte einiges beachten.

Sie messen Schritte, zurückgelegte Strecken oder gestiegene Treppenstufen - aber wirklich präzise Messgeräte sind Fitnesstracker nicht. Die Messungen der mit Bewegungssensoren bestückten Geräte sind nicht immer wirklich genau, warnt die Zeitschrift „PC Go“ (Ausgabe 6/15). Erst über längere Distanzen nimmt die Präzision der Messungen zu. Wer ein Fitness-Armband nutzen möchte, sollte außerdem diese Tipps beachten:

Kompatibilität

Vor dem Kauf prüfen, ob Armband und Smartphone zusammenarbeiten. Das funktioniert nicht mit allen Modellen und Betriebssystemen. Manches nicht mit iOS oder Android kompatibles Gerät könnte nach einem Update kompatibel sein.

Verbindung

Wenn sich Tracker und Smartphone beim Verbinden per Bluetooth nicht finden, kann das auch an anderen Geräten in der Umgebung liegen. Abseits der Störer gelingt die Verbindung meist besser.

Richtige Nutzung

Die Sensoren in Fitnesstrackern reagieren auf Erschütterungen. Ausgehend von diesen Daten ermitteln sie zurückgelegte Schritte oder gestiegene Treppenstufen. Andere Aktivitäten, die nicht dem eigentlichen Zweck des Armbands entsprechen, können die Messungen verwirren. Wer sein Armband bei der Büroarbeit trägt, kann mit längerem Tippen auf der Tastatur für falsche Aktivitätsdaten sorgen.

Kalibrieren

Kennt der Tracker die Schrittlänge des Trägers, werden die Messungen genauer. Bei vielen Geräten lässt sie sich über die Smartphone-App des Geräts oder eine Weboberfläche eingeben.

Datenschutz

Die zahlreichen Apps für das Smartphone, die mit den Trackern zusammenarbeiten, gibt es häufig kostenlos oder für wenig Geld. Einige räumen sich aber auch unnötige Rechte ein. Deswegen bei der Installation gut darauf achten, ob die App unnötigerweise Zugriff auf das Adressbuch oder den Standort verlangt.

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