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Kommunikationsplattformen : Familienministerium warnt vor Younow

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Jugendschützer hatten das Netzwerk kritisiert, weil einige Jugendliche sorglos zu viel von sich preisgäben.

Das Bundesfamilienministerium warnt vor den Gefahren des Livestreaming-Portals Younow. „Kommunikationsplattformen wie Younow sind hoch problematisch“, sagte ein Sprecher des Ministeriums. Das Netzwerk verleite junge Nutzer dazu, Einblicke in deren Privatsphäre zuzulassen - meistens seien die Jugendlichen eindeutig identifizierbar. Sie „erleichtern so Mobbing durch Gleichaltrige und sexuelle Belästigungen durch Erwachsene.“ Die Online-Plattform Younow gibt es in den USA seit 2011. Dabei filmen sich die Nutzer und übertragen die Aufnahmen live ins Internet. Besonders bei Jugendlichen und Kindern ist der Dienst beliebt. Jugendschützer hatten das Netzwerk kritisiert, weil einige Jugendliche sorglos zu viel von sich preisgäben.

Zwar erlaubt Younow die Nutzung des Dienstes offiziell erst ab 13 Jahren. Der Anbieter „betreibt jedoch keine Vorsorge, um Kinder und Jugendliche wirkungsvoll vor Übergriffen und Gefährdungen zu schützen“, monierte der Sprecher des Familienministeriums. Für Kinder sei der Dienst nicht geeignet.

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