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Gamecheck - Risen 3 Titan Lords : Es gibt viel zu tun

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

von
erstellt am 15.Sep.2014 | 12:41 Uhr

Aye, Landratten, aufgepasst! Risen 3 - Titan Lords ist erscheinen. Wer nun darauf hofft, Schiffe mit Breitseiten zu beharken und Besatzungen in Enterkämpfe zu schicken, der wird enttäuscht. Wie in den Vorgängern wird auch im dritten Teil der Pirat zur Landratte und kämpft sich über verschiedene Inseln. Der Seekampf tritt stark in den Hintergrund, was aber durch die Story plausibel erklärt wird. Eine Neuerung ist, dass dem Protagonisten nun immer ein zweiter Mann zur Seite steht, um die zahlreichen Kämpfe zu bestehen. Diese sind recht anspruchsvoll und es bedarf einiger Übung, Gegner mit dem richtigen Klicktiming zu besiegen. Mit den Questen – der Kern eines jeden Rollenspiels – haben es die Macher allerdings etwas übertrieben. Praktisch alles ist ein Quest, selbst der Gang zu einem Dorf in Sichtweite wird mit „Neuer Quest“ und „Quest gelöst“ begleitet. Immerhin regnet es dafür Ruhmpunkte, die man braucht, um die Fähigkeiten der Spielfigur zu verbessern. Innovationen sind rar bei Risen 3. Wie immer gilt: Sprich mit jedem NPC, der einen eigenen Namen hat, er wird dir in kompletter Sprachausgabe antworten und hat bestimmt auch einen Quest für dich.
Technisch sieht man Risen 3 an, dass es auf dem Vorgänger aufbaut. Dadurch fallen die Systemvoraussetzungen erfreulich niedrig aus und das Spiel läuft auch auf älteren Rechnern in voller Detailpracht.

Das Fazit
Ein kurzweiliger Spaß, der zwar nicht die Innovationskraft seines Urahns Gothic hat, aber für viele Stunden Unterhaltung in der virtuellen Südsee bietet.

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