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Gamecheck „inFamous: Second Son“ : Es blitzt, funkt und qualmt

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Das Spiel

InFamous Second Son ist ein 3rd Person Action-Adventure, das vor einiger Zeit exklusiv auf PlayStation 4 erschien. Der Gamer taucht, wie in den Vorgängern der Serie, in eine offene, frei begehbaren Spielwelt ein. Neu ist die Hauptfigur: Delsin Rowe. Er gelangt wie fast jeder Comic-Held an seine Superkräfte: durch einen Unfall. Nachdem der Graffiti-Künstler einige Leute aus einem brennenden Bus gerettet und dabei zu engen Körperkontakt hatte, besitzt er plötzlich die Fähigkeit, Rauch zu manipulieren, ihn zu steuern und sich in ihn zu verwandeln. Doch diese Kräfte werden nicht gern gesehen. Das Department of Unified Protection, kurz D.U.P., sperrt sogenannte Bio-Terroristen ein. So ist Delsin fortan auf der Flucht und sucht parallel nach einer Heilung. Mit der Power der PS4 hat Sucker Punch Productions Seattle zum Leben erweckt. Wenn sich auf den nassen Straßen und den Fassaden der Metropole die vielen hundert Neonlichter in Echtzeit spiegeln, dann hat das schon seinen ganz eigenen Charme. Es gibt Ecken, die laden einfach zum Verweilen ein. Wer schon von der Spielgrafik begeistert ist, wird in manchen Zwischensequenzen die Arme in die Luft werfen vor Jubel. Vor allem die Gesichtsanimationen sind genial gelungen. Ein paar Szenen sehen zwar auch unfertig und unrund aus und ab und an bricht die Framerate in Seattle ein, aber allgemein ist inFamous ein Augenschmaus und zeigt, was in der Playstation 4 steckt.

 

Das Fazit

Nach dem etwas lahmen Einstieg schießt der Spielspaß von „inFamous – Second Son“ analog zu Delsin in ungeahnte Höhen. Mit den sich stetig erweiternden Superkräften zu experimentieren, macht einen Heidenspaß.

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erstellt am 30.Jun.2014 | 11:15 Uhr

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