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Gamecheck: Divinity Original Sin : Endlose Weiten

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

von
erstellt am 04.Aug.2014 | 22:48 Uhr

Mit Divinity Original Sin hat das Entwicklungsstudio Larian ein sehr komplexes Rollenspiel vorgelegt, das optisch und spieltechnisch an die Klassiker des Genres erinnert. Als Protagonist startet man mit einem Duo aus zwei frei konfugrierbaren Charakteren auf der Insel Cyseal, um als Quellenjäger ins Geschehen der Fantasywelt einzugreifen. Das Warum und Wieso bleibt dabei zunächst unklar. Die Geschichte und die zahlreichen Nebenquests entwickeln sich im Verlaufs des Spiels. Ebenso wächst die eigene Truppe um bis zu zwei Mitstreiter an. Dies ist auch notwendig, da die rundenbasierten Kämpfe sehr anspruchsvoll sind. Genau diese Kämpfe sind ein sehr gelungenes Element. Sie finden in der Spielumgebung statt und durch die Verwendung von Actionpunkten wird der sonst übliche Maustasten-Stresstest vermieden.
Kämpfe kommen oft vor, genau wie Dialoge zwischen den Spielfiguren und NPC's, die nur in Form von Dialogboxen abgehandelt werden. Für den Spieler gibt es also jede Menge Lesestoff, will er den Überblick über die Handlung behalten. Hilfestellungen, wie zum Beispiel die Auswahl von aktiven Quests oder gar ihre Markierung auf der Karte, bietet Divinity Original Sin nicht.
Die technische Umsetzung ist sehr gelungen, wobei systemabhängig allerdings lange Ladezeiten anfallen, die an die Zeiten der ganz alten Klassiker erinnern und dem Spielfluss nicht zuträglich sind.

Das Fazit

Divinity Orignal Sin ist ein harter Brocken für Fans komplexer Rollenspiele. Einsteiger und Gelegenheitsspieler sollten sich nach Alternativen umsehen.

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