Gamecheck : Einmal kurz die Welt erobern

81n0kzm-tel
1 von 2

Wir testen Computerspiele für Sie. Heute: Hearts of Iron IV

von
15. August 2016, 10:00 Uhr

Dünkirchen – das wäre mir nie passiert. Wenn ich an Churchills Stelle gewesen wäre, dann hätte ich alles anders gemacht. Genau aus dieser und vielen anderen Möglichkeit bezieht die Hearts of Iron-Reihe seit Jahren ihre Faszination. Daran hat sich im aktuellen Teil 4 nichts geändert. Der Spieler schlüpft in die Rolle eines Staatenlenkers der Jahre 1936 oder 1939. Dabei sind nicht nur die führenden Nationen, sondern alle damaligen Staaten auswählbar. Im Vergleich zu den Vorgängern hat der Spieler wesentlich mehr Einfluss auf die historische Entwicklung (gerade beim Start im Jahr 1936), so dass der Weltkrieg mit geschickter Diplomatie vielleicht sogar verhindert werden kann. In der Regel steigen jedoch die internationale Spannungen irgendwann so stark an, dass ein Krieg ausbricht. Dann zahlt es sich aus, entsprechende Forschungen und Aufrüstungsbemühungen unternommen zu haben. Als Neuerung besteht die Möglichkeit, den Befehlshabern der Armeen Frontlinien und Schlachtpläne zuzuweisen. Eine eigenständige Führung der Einheiten ist ebenfalls möglich und oft auch erforderlich, um wirkliche Erfolge zu erzielen. Für jedes Gefecht kann in einem Fenster der detaillierte Verlauf in Echtzeit betrachtet werden. Dabei spielen eine Vielzahl von Faktoren eine Rolle, die für viele Spielaktionen nicht immer selbsterklärend sind. Veteranen kennen diese Komplexität, die eine gründliche Einarbeitung verlangt.

Das Fazit

„Hearts of Iron IV“ ist ein Strategiespiel, das Einsteiger hoffnungslos überfordert. Kenner haben allerdings ihre Freude.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen