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Gamecheck: Observer : Ein wahrer Cyberpunk-Krimi

vom
Aus der Onlineredaktion

Mit der düsteren Zukunft nach dem digitalen Zeitalter beschäftigt sich das Horror-Detektiv-Game Observer.

von
erstellt am 10.Okt.2017 | 10:55 Uhr

Das Spiel

Mit der düsteren Zukunft nach dem digitalen Zeitalter beschäftigt sich das Horror-Detektiv-Game Observer. Die Entwickler von Bloober machen damit genau dort weiter, wo sie beim Titel „Layers of Fear“ aufgehört haben. Im Jahr 2084 spielt die Cyberpunk-Dystopie, deren Geschichte sich um den Agenten Daniel Lazarski dreht.

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Als so genannter Observer ist er im polnischen Krakau unterwegs. Mit Hilfe von Implantaten kann der von Blade-Runner-Schauspieler Ludger Hauer synchronisierte Cop beispielsweise in die Gehirne von Verdächtigen vordringen – was die Idee der Privatsphäre ad absurdum führt. Nebenbei muss der etwas mitgenommene Agent auch seinen Sohn suchen. Dabei wird dem Spieler nichts aufgedrängt, sondern sein eigener Forschungsdrang unterstützt. Die Abfolge, in der sie die Welt erkunden, ist dabei also teils frei. In den etwa zehn Stunden Spielzeit steht für den Spieler dann echte Polizeiarbeit an: Das heißt viel Suchen und wenig finden. Die Handlungsmöglichkeiten sind begrenzt. Es können über Gegensprechanlagen Dialoge geführt, Appartements mit biologischen und technischen Implantaten durchsucht und Code-Rätsel gelöst werden. Dabei fordert Observer viel Geduld und Aufmerksamkeit und präsentiert nicht alle Hinweise auf dem Präsentierteller.

 

Das Fazit

Über weite Strecken steht nicht die Story im Mittelpunkt, was etwas schade ist. Zudem trägt die eher gelangweilte Synchronisation des Observers nicht gerade dazu bei, Spannung zu schaffen. Auch die Steuerung ist etwas gewöhnungsbedürftig. Das Spiel hatte mehr Potenzial.

 

Technische Daten

Plattform: PS4
USK/FSK: nicht vergeben
Sprache: Deutsch
Status: bereits erschienen

 

Die Bewertung
Grafik: 3/5 (einige Ecken und Kanten)
Sound: 3/5 (einige Ecken und Kanten)
Steuerung: 3/5 (einige Ecken und Kanten)
Gameplay: 3/5 (einige Ecken und Kanten)
Story: 4/5 (fast perfekt)

 

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