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Gamecheck: „Assassin’s Creed Rogue“ : Ein solider Abschluss

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

von
erstellt am 30.Dez.2014 | 07:29 Uhr

Mit „Assassin’s Creed Rogue“ setzt Ubisoft den Schlusspunkt der Nordamerika-Reihe. Gespielt wird zur Zeit des Siebenjährigen Krieges im 18. Jahrhundert. Dabei beantwortet das Spiel einige offene Fragen und schließt die Lücke zwischen „AC3“ und „Black Flag“. Gesteuert wird der Assassine Shay Patrick Cormac - allerdings nur zu Beginn. Nach einem Zwischenfall wendet er sich von der Bruderschaft ab und kämpft fortan an der Seite der Templer. Dieser Seitenwechsel ist aber nur eine inhaltliche Neuerung. Die Entwickler setzen nämlich weiterhin auf altbewährtes: Gebiete erkunden, Ziele ausspionieren, verfolgen und töten. Der Ablauf der Hauptmissionen ist sehr geradlinig, Nebenaufträge sorgen aber für viel Abwechslung und eine Verlängerung der Spielzeit. Im Vergleich zum Vorgänger ist in Sachen Grafik kein großer Sprung gelungen, dafür läuft es aber sehr flüssig und fast fehlerfrei. Das Setting ist wie immer atemberaubend und überzeugt mit ernormer Größe. Auch die Seeschlachten sind erneut gelungen. Die eisigen Gewässer des Nord-Atlantiks stellen eine besondere Herausforderung dar, da man ständig Eisbergen ausweichen oder Schneestürme überstehen muss. Leider sind die Kämpfe nach wie vor nicht richtig ausbalanciert, die K.I. ist schlicht zu dumm und die zum Teil ungenaue Steuerung nervt und treibt einen in den Wahnsinn.

Das Fazit

„ACR“ fühlt sich an wie eine Erweiterung zu „Black Flag“. Spielerisch und inhaltlich ist es trotzdem ein unterhaltsames und spannendes Spiel. Was möglich war, wurde herrausgeholt - und das ist super. Leider gibt es keinen Mehrspielermodus.

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