zur Navigation springen

Huge-Chicken-Alarm auf Twitter : Ein Riesenhuhn sorgt für Unglauben in den sozialen Medien

vom

Ein bei Twitter hochgeladenes Video mit einem riesigen Gockel sorgt für Unglauben in den sozialen Netzwerken. Was verbirgt sich hinter dem „huge chicken“?

svz.de von
erstellt am 21.Mär.2017 | 21:00 Uhr

„Am I the only person wondering why this chicken is so damn big“ (übersetzt etwa: „Bin ich der Einzige, der sich wundert, warum dieses Huhn so verdammt groß ist?“), fragt sich am Sonntag ein Twitter-User – und zeigte ein Video mit einem tatsächlich riesig erscheinenden Tier, das sich aus einem Hühnerstall presst und dann breitbeinig wie John Wayne durch das Gehege stolziert.

 

Sind Tier und Video Fake?

Sofort kamen Spekulationen auf, ob es sich um ein Fake-Huhn handele: Wurde ein Kind oder gar ein ausgewachsener Mann in ein Hühnerkostüm gesteckt?

 

Der Twitter-Nutzer „LifesBook_Ceo“, der das Video gepostet hat, ist ein augenscheinlich religiös angehauchter Rapper, der auf diverser sozialen Netzwerken vertreten ist und dort auch interagiert. Um einen Social Bot, also einen Fake-Account, scheint es sich bei ihm nicht zu handeln.

Wo das Video aufgenommen wurde, ist nicht zu erkennen, aber da hinter dem ersten großen Tier ein weiteres, ebenfalls sehr großes Huhn auftaucht, ist die These mit den verkleideten Menschen zu bezweifeln.

Riesenhühner der Rasse Brahma sind asiatischen Ursprungs – und wiegen nicht wenig. Foto: Colourbox.de
Riesenhühner der Rasse Brahma sind asiatischen Ursprungs – und wiegen nicht wenig. Foto: Colourbox.de

Das Huhn scheint es also zu geben: Vermutet wird, dass es sich um ein Tier der Hühnerrasse Brahma handelt. Dafür sprechen Größe, die Gefiederfarbe und die stark befiederten Beine. Diese Riesenhühner sind asiatischen Ursprungs und sowohl in Asien wie auch Nordamerika häufiger anzutreffen.

Überall durchsetzen konnten sie sich in der Vergangenheit nicht, da sie sehr viel Futter brauchen. Bei der Größe wohl auch kein Wunder.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen