Gamecheck: Fire : Doof, aber niedlich

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In „Fire“ wird durchaus anspruchsvolle Rätselkost geboten.

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07. Juni 2015, 21:00 Uhr

Wenn Sie die textlastigen Adventures satthaben, dann sind Sie bei „Fire“ richtig. Denn es kommt vollständig ohne Texte aus. Auch in den Spielmenüs. Die Rahmenhandlung um den knuffigen Comic-Protagonisten Ungh spielt in der Steinzeit, in der bekanntlich noch keine Schrift erfunden war. Ungh hat bei der Bewachung des Feuers den Fehler begangen einzuschlafen. Da nun selbiges erloschen ist, wurde er aus seinem Heim geworfen und beauftragt, neues Feuer zu finden. In den folgenden 10 Leveln muss er sich durch verschiedene Aufgaben ackern. Dabei orientiert sich "Fire" an den derzeit sehr in Mode gekommen Rätselspielen, die in sanfter Steigerung vom Spieler ein gewisses Maß an logischem Denkvermögen und Kombinationsgabe verlangen. Die Steuerung ist intuitiv und die Levels mit liebevollen Animationen wirken handgezeichnet. Die einzelnen Abschnitte sind liebevoll gestaltet und unterstreichen grundsympathische Ausstrahlung des gesamten Spieles. Dies tröstet über die Tatsache hinweg, dass „Fire“ in Sachen Tiefgang keine Bäume ausreißt. Die Hintergrundgeschichte ist hauchdünn, Profis haben das Game in der Mittagspause durchgespielt, nicht einmal ein Inventar gibt es. Für eine launige Abwechslung für zwischendurch taugen die Abenteuer des knuffigen aber dämlichen Ungh allemal.

Das Fazit

In „Fire“ wird durchaus anspruchsvolle Rätselkost geboten, die den Einsatz von einer gehörigen Portion Gehirnschmalz erfordert , die nicht nur unseren Steinzeitprotagonisten zu geistigen Höchstleistungen beflügelt. Wer braucht da schon Sprache und Schrift?

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