„Lebenslang“ kostenlos : Doch nicht gratis? WhatsApp verschickt verwirrende Nachrichten

Große Versprechung: WhatsApp soll „lebenslang“ kostenlos bleiben.

Große Versprechung: WhatsApp soll „lebenslang“ kostenlos bleiben.

Anfang der Woche kündigte der Messengerdienst an, keine Abogebühr zu erheben. Der Umstellungsprozess läuft.

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20. Januar 2016, 12:23 Uhr

Was ist denn nun wieder bei WhatsApp los? Am Montag hatte der Messengerdienst überraschend angekündigt, seine Dienste in Zukunft komplett kostenlos anzubieten. Die Umstellung sollte „binnen der nächsten Wochen“ erfolgen, doch seit Dienstag sorgen verschiedene Push-Meldungen für Verwirrung.

WhatsApp hat für viele Smartphone-Nutzer die SMS völlig abgelöst. Konkurrenten wie Threema kommen gegen die Beliebtheit des Branchenprimus nicht an.

Bei zahlreichen WhatsApp-Nutzern änderte sich die Laufzeit des Abos (bislang 89 Cent pro Jahr) in den Account-Einstellungen bereits auf „lebenslang“, doch kurze Zeit später folgte eine weitere Nachricht, in der eine befristete Laufzeit bekanntgegeben wurde, berichten Whatsapp-Nutzer.

Nach der Meldung, WhatsApp sei „lebenslang“ kostenlos, folgte eine Korrekturmeldung.
Christina Norden

Nach der Meldung, WhatsApp sei „lebenslang“ kostenlos, folgte eine Korrekturmeldung.

 

Was ist nun also wahr? WhatsApp bleibt dabei: Der Dienst soll kostenlos werden. Es habe sich um einen Fehler gehandelt, der bereits korrigiert wurde. Um das klarzustellen, verschickt WhatsApp inzwischen klärende Nachrichten mit dem Inhalt: „Aus Kulanz haben wir lebenslangen Service für deinen Account gewährt.“ Früher oder später sollte also alle WhatsApp-Installationen auf den dauerhaft kostenlosen Service umgestellt sein.

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