Datenschutz : Digitale Sicherheit

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Behörden sollten Daten besser verschlüsseln.

svz.de von
29. März 2014, 00:00 Uhr

Die Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder forderten gestern zum Abschluss ihrer Frühjahrstagung in Hamburg, dass Daten häufiger digital „verschlüsselt“ und damit für Unbefugte unlesbar gemacht werden müssten. Verschlüsselungstechnologien sollten dafür verbessert werden. Allen voran Behörden und Verwaltung sollten Verschlüsselungsprogramme nutzen und so die Grundrechte der Bürger schützen. Zudem müssten die Programme einfacher zu nutzen sein. „Die Unversehrtheit der freien und geheimen Kommunikation muss wieder hergestellt werden“, erklärten die Datenschützer.

„Wir haben es selbst in der Hand, durch die Schaffung einer sicheren IT-Infrastruktur die Hürden für eine massenhafte anlasslose Überwachung unserer Kommunikation durch die Nachrichtendienste wesentlich zu erhöhen“, betonte der Vorsitzende der Konferenz, Hamburgs Datenschutzbeauftragter Johannes Caspar. „Wir brauchen eine Firewall des Datenschutzes“, ergänzte auch die Bundesdatenschutzbeauftragte Andrea Voßhoff. Für solche Technik brauche es ausreichend Geld – und eine Bildungsoffensive, um die Nutzer aufzuklären.

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