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Gamecheck: „FIFA 15“ : Die Innovationen stecken im Detail

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

svz.de von
erstellt am 06.Okt.2014 | 18:11 Uhr

Auch in diesem Jahr bringt Electronic Arts eine neue Ausgabe seiner Fußball-Simulation auf den Markt. FIFA 15 legt den Fokus auf die Emotionen der Spieler. Ihre Mimik, Gestik und Körpersprache sind diesmal äußerst authentisch und facettenreich und dienen als gutes Beispiel für die Vorzüge der neuen IGNITE-Engine. Auch auf Ebene der Spielmechanik ist eine Menge Neues dabei, wobei besonders im Detail an vielen Schrauben gedreht wurde. Zweikämpfe und Kollisionen simuliert FIFA 15 genauer als sein Vorgänger. Jede Berührung, jede Rangelei und das Zerren am Trikot wirken sich glaubwürdig aus. Das Spielgerät selbst bewegt sich „freier“, springt bei der Annahme und beim Sprint weiter vom Fuß. Flanken und Schüsse sind kniffliger zu dosieren und verziehen leichter, entwickeln bei gutem Timing aber auch mehr Druck. Auch die Torhüter haben sich zu Menschen mit Fehlern entwickelt. Das mag ihnen einen realistischeren Eindruck geben, kann aber auch für eine große Portion Frust sorgen. Und damit das Gesamtbild stimmt, bastelten die Entwickler an einer dynamischen Grünfläche und Tribüne. Grätschen hinterlassen nun tiefe Furchen im Geläuf und Flecken auf den Trikots. Die Athleten pflügen mit fortlaufender Spieldauer das Geläuf um. Die Zuschauer lassen sich durch ihr Verhalten, und ihrer Fangesänge voneinander unterscheiden. So nah am Realismus wie dieses Jahr war der virtuelle Kick noch nie.

Das Fazit


Am Umfang des Spiels hat sich kaum etwas verändert. Neu ist lediglich die türkische Süper Lig. Aber: man darf begeistert sein von der Atmosphäre auf und neben dem Platz, die für eine eine Extraportion Authentizität sorgt. FIFA 15 ist wie Xabi Alonso – schon nach wenigen Partien der Chef auf dem Platz.

 

 


 

 









 

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