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Pro & Contra Update : Der Countdown für Windows 10 läuft

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Noch schnell updaten? Noch bis zum 29. Juli können Nutzer von Windows 7 und 8 kostenlos umsteigen . Welche Gründe sprechen dafür, welche dagegen?

PRO: Viele Funktionen für wenig Aufwand

Moderne Software: Das Betriebssystem bringt viele neue Funktionen. „Die Bedienung wurde verbessert, auch in Zukunft wird Windows 10 immer mehr Funktionen erhalten“, erklärt Jan Schüssler vom Fachmagazin „c't“. Er lobt auch die einfachere Anbindung neuer Hardware.

Mehr Sicherheit: „Das System wird immer auf dem neuesten Stand gehalten“, sagt Markus Nitzschke von Microsoft. Während alte Versionen nach einigen Jahren keine Funktions- und Sicherheitsupdates mehr bekommen, soll die Neuausgabe ständig aktualisiert werden.

Mehr Leistung für Spieler: „Mit Windows 10 gibt es die neueste Version von DirectX“, sagt Schüssler. Dieses Treiberpaket wird für komplexe Grafik in Spielen genutzt, ist aber auch für Joysticks oder Gamepads wichtig.

Mehr Leistung für ältere Rechner: Nach der Installation sollen laut Microsoft auch ältere Rechner zügiger hochfahren und im Alltag schneller sein. Messungen der „c't“ bestätigen das nicht, sagt Jan Schüssler. Langsamer werde es aber auch nicht.

Es ist umsonst: Mit dem Upgrade gibt es kostenlos ein neues Betriebssystem. Nach dem 29. Juli kostet es Geld - aktuell rund 135 Euro.

Der Umstieg ist einfach: Viel falsch machen kann man nicht. Laut Microsoft wird das Update bei inkompatibler Hardware nicht ausgeführt. Ein Assistent leitet Nutzer durch den Vorgang. Und wenn Windows 10 nicht gefällt, hat man 30 Tage die Gelegenheit, die Installation rückgängig zu machen.

 

KONTRA: Abstriche bei Datenschutz und Kompatibilität

Datenschutz: „Windows 10 sammelt mehr Daten als Windows 7“, sagt Verbraucherschützer Gollner. Wer das nicht möchte, muss in den Datenschutzeinstellungen aktiv werden. Je nachdem was abgeschaltet wird, funktionieren aber einige Features nicht mehr.

Kompatibilität: Einige ältere Scanner, Drucker, Soundkarten oder Spezialprogramme laufen nach dem Update möglicherweise nicht mehr, warnt Jan Schüssler.

Übergriffige Updatepolitik: Die Art und Weise, wie Windows 10 Nutzern angeboten wurde, gefällt nicht jedem. Häufige Pop-Ups und versteckte Downloads im Hintergrund sorgen immer wieder für Ärger. Auch dass das neue Windows die Nutzer zu Updates zwingt und ihnen nicht mehr die Wahl lässt, mag nicht jeder. „Es gibt Leute, die lieber die Kontrolle behalten“, sagt Schüssler.

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