Cinch, Klinke oder HDMI : Den richtigen Ton treffen

Ein bunter Strauß Vielfalt: Die Auswahl an Audio- und Videoschnittstellen ist groß.
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Ein bunter Strauß Vielfalt: Die Auswahl an Audio- und Videoschnittstellen ist groß.

Audio-Schnittstellen im Überblick: Für den optimalen Ton kommt es auch auf das passende Kabel an

svz.de von
28. September 2017, 21:00 Uhr

Ob Anlage, Fernseher oder AV-Receiver: Wer auf die Geräte-Rückseiten schaut, findet viele Audio-Schnittstellen zur Verbindung etwa mit Lautsprechern oder Zuspielern. Fast jede Verbindung hat ihre Stärken und Schwächen. Das gilt auch für die Funk-Schnittstellen Bluetooth und Wlan. Ein Überblick:

Bananenstecker:

Mit die einfachste und schnellste Möglichkeit, um Boxen anzuschließen: Zur Montage werden die Stecker auf die abisolierten und leicht verdrillten Kabelenden aufgesteckt und verschraubt. Alternativ verfügen Lautsprecher oder Verstärker über Schraubklemmen.

Bluetooth:

Lautsprecher mit der Funktechnik sind beliebt, auch weil eine Netzwerkumgebung, anders als bei Wlan, nicht erforderlich und die Inbetriebnahme extrem simpel ist. Dafür beschränkt sich die Reichweite auf rund zehn Meter.

Cinch:

Die Cinch-Buchse ist der am meisten verbreitete Hi-Fi-Anschluss. „Cinch ist eine Schnittstelle, die fast ausschließlich zum Verkabeln von Zuspielgeräten mit dem Verstärker verwendet wird“, erklärt das „Connect“-Magazin. Der linke Audiokanal hat einen weißen, der rechte einen roten Stecker.

DIN-Stecker:

Er wird auch Diodenstecker genannt und spielt heute kaum noch eine Rolle. Die fünfpolige Variante kann zwei Stereosignale übertragen. Vorteil: Ein Kabel reicht für Aufnahme und Wiedergabe.

Ethernet:

Auch Lan genannt. Eine Buchse dafür findet sich an immer mehr Unterhaltungselektronik-Geräten, um sie ins heimische Netzwerk integrieren und mit dem Internet verbinden zu können. Gegenüber Wlan-Verbindungen sind Verkabelungen per Ethernetbuchse weniger störanfällig, die Übertragungsraten oft höher.

Klinke:

Hat sich als Standard zum Anschluss von Kopfhörern durchgesetzt. Über Klinkenstecker werden auch Mikrofon- und Aux-Eingänge realisiert.

HDMI:

Das High Definition Multimedia Interface ist wohl der wichtigste Heimkino-Anschluss. Ein HDMI-Kabel transportiert Bild und Ton. Wer 4K-/UHD-Signale fehlerfrei übertragen möchte, sollte prüfen, ob das HDMI-Kabel Bildwiederholfrequenzen von 60 Hertz unterstützt

USB:

Der Universal Serial Bus hat den Sprung aus der IT-Welt in die Unterhaltungselektronik geschafft. An Fernseher oder Anlagen können etwa USB-Speicher mit Musik, Fotos oder Videos angeschlossen werden.

Wlan:

Netzwerk-Lautsprecher, Fernseher, AV-Receiver und viele andere Geräte lassen sich über den drahtlosen Funkstandard mit Netzwerk und Internet verbinden – wie beim Lan, nur ohne Kabelverlegen. Allerdings können ungünstige bauliche Gegebenheiten und andere Wlan-Netze die Signalübertragung stören.

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