Liefer-Apps : Das Smartphone als Speisekarte

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Mit einem Klick zu Sushi, Pizza und Burger: So funktionieren Liefer-Apps

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23. März 2015, 22:36 Uhr

Auch bei knurrendem Magen hilft heutzutage das Smartphone: Viele Menschen bestellen ihr Essen heutzutage per App.

Mit Hilfe spezieller Lieferservice-Apps kann von daheim, unterwegs oder der Arbeit das Essen der Wahl bestellt werden. Der Vorteil von Anbietern wie Lieferheld, Pizza.de, Lieferando & Co. ist die riesige Auswahl: Ob Sushi, Pizza oder Burger – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Die Apps sind kostenlos und schnell installiert. Viele Anbieter sind allerdings auf den Bringdienst in den Städten beschränkt. Auf dem Land fehlen Angebote.

Was ist der Unterschied zur Telefonbestellung?

Der Vorteil der App ist die Vielfalt: Alle kooperierenden Restaurants in der Umgebung werden angezeigt – idealerweise auf einer Karte. Egal, ob Sushi, Indisch oder Pizza. „So können neue Sachen entdeckt werden“, sagt Dominik Hoferer vom Fachmagazin „Chip“. Ebenfalls nützlich: Meist liegt die gesamte Speisekarte in der App vor, Extrazutaten können einfach hinzugeklickt werden.

Wie erkennt man gute Apps?

Bewertungen im App-Store geben eine gute Orientierung, sagt Hoferer. Einige Apps haben das „Service Tested“-Siegel des TÜV Saarland. Dafür wird nicht die App getestet, sondern eine Befragung unter den Nutzern gemacht. „Die Benotung spiegelt also die Meinung der Kunden wider“, erklärt Tüv-Marktforscher Tobias Weiß.

Was tun bei Verspätungen?

Am besten lässt man sich eine konkrete Lieferzeit bestätigen. Das ist ein Fixgeschäft, erläutert Rechtsanwältin Edith Kindermann. Kommt die Ware dann etwa eine halbe Stunde zu spät, muss der Kunde sie nicht annehmen. Bei Zeitfenstern („Lieferung in 30 bis 60 Minuten“) ist die Lage anders: Hier müsse der Kunde zunächst eine Nachfrist setzen, also beim Restaurant anrufen. Wichtig: Die Lieferservice-App ist nur Vermittler der Dienstleistung. Bei Verspätungen muss man sich an den Lieferdienst wenden.

Wie kann bezahlt werden?

Die meisten Dienste ermöglichen eine Bezahlung direkt über die App, bespielsweise per PayPal, Kreditkarte oder Sofortüberweisung. Klassische Barzahlung bei Anlieferung funktioniert in der Regel aber auch.

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