Umwelt schützen : Das „grüne“ Handy

Ein Mobiltelefon möglichst lange zu nutzen, schont die Umwelt – das gelingt mit einfachen Tricks

svz.de von
01. Juni 2015, 21:00 Uhr

Kaum einer weiß, was für seltene und schwer zu gewinnende Rohstoffe in einem Smartphone stecken. Gold, Tantal, Zinn, Kupfer oder Palladium sind nur einige davon. Wer sein Telefon also lange nutzt, spart nicht nur Geld – sondern hilft auch, keine Rohstoffe zu vergeuden. Darauf weist das Informationszentrum Mobilfunk (IZMF) hin.

Um Gebrauchsspuren und Sturzschäden zu vermeiden, wird das Mobiltelefon also am besten in eine Schutzhülle gesteckt, rät das IZMF.

Wer ein Gerät mit austauschbaren Akkus wählt, kann es in der Regel länger nutzen. Sinkt die Kapazität des Energiespeichers, kann er ausgetauscht werden, ohne gleich ein neues Telefon kaufen zu müssen.

Wer sein Gerät bei Nicht-Gebrauch ausschaltet, und nicht genutzte Apps umgehend deaktiviert, spart Strom und schont den Akku.

Sparen kann man aber auch am anderen Ende des Ladekabels. In der Regel lassen sich alle USB-Geräte mit dem gleichen Ladegerät aufladen. Einzelne Smartphonehersteller wie Fairphone verkaufen ihre Geräte bereits ohne Ladegerät, da in den meisten Haushalten schon mehrere vorhanden sind. Beim Aufladen gilt:  Auch Ladegeräte sind Stromfresser. Daher sollte man sie immer aus der Steckdose ziehen, nachdem der Akku voll ist. Wem das zu anstrengend ist, kann sich im Handel schaltbare Steckdosen kaufen.

Hat das Handy trotz aller lebensverlängernden Maßnahmen doch den Geist aufgegeben, darf es nicht einfach in den Hausmüll wandern. Besser sind ausrangierte Mobiltelefone bei Netzbetreibern, Geräteherstellern oder Wertstoffhöfen aufgehoben, wo die Besitzer sie abgeben können. Dort werden sie recycelt oder zur Weiterverwendung aufbereitet.

Funktioniert das Handy noch, genügt aber nicht mehr den eigenen Ansprüchen, drängt sich eine besonders umweltfreundliche Entsorgungsoption auf: Verschenken. Vorher sollte man aber alle Daten sorgfältig vom Gerät löschen, so der IZMF.

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