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Brisante Daten von Fahrgästen gesammelt

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Neuer Wirbel um den Fahrdienstvermittler Uber: In der NDR-Sendung „Panorama“ hat Uber-Deutschland-Chef Fabien Nestmann die Auswertung von Kundendaten des Unternehmens verteidigt. Die Rückschlüsse würden für die Verbesserung des Fahrdienstes genutzt, betonte er. Der Beitrag nimmt Bezug auf eine umstrittene Praxis, die in einem vor längerem gelöschten Blog-Eintrag beschrieben wurde. Danach wurden Nutzerdaten gezielt ausgewertet, um etwa Rückschlüsse über sexuelle Aktivitäten der Kunden zu ziehen.

Laut dem Blog-Eintrag wertete Uber Nutzerdaten aus, um die Zahl der One-Night-Stands seiner Kunden zu bestimmen. Wie die „Berliner Zeitung“ berichtet, wurden dabei Personen herausgefiltert, die am Wochenende eine Fahrt zwischen 22 Uhr abends und 4 Uhr buchten und dann eine weitere Fahrt in einem Radius von etwa 160 Metern einige Stunden später.

Eine solche Auswertung von Uber-Nutzerdaten bezeichnete Nestmann in dem „Panorama“-Interview als „analytisches Spiel“. Ein Sprecher betonte nun, dass es sich bei dem besagten Blog-Eintrag um eine „ganz alte Kamelle“ handele. „Solche Auswertungen macht Uber längst nicht mehr.“

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