Gamecheck: Mad Max : Blut, Schweiß und Benzin

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„Mad Max“ bietet einen Mix aus brachialen Faustkämpfen und motorisiertem Bandenkriegen.

svz.de von
28. September 2015, 09:00 Uhr

Ein Mann und sein Auto gegen das Unrecht: In „Mad Max“ heizen wir mit getuntem Edelschrott, tödlichen Waffen und einem brachialen Kampfsystem durch eine offene postapokalyptische Welt voller verrückter Killer und halsbrecherischer Aufgaben. Die wichtigste Erkenntnis dabei: Obwohl die Story nichts mit den Filmen zu tun hat, schaffen es die Entwickler von Avalanche Studios, die Atmosphäre des „Mad Max-Universums“ optimal einzufangen. Technisch ist das Abenteuer mit enormer Weitsicht,  hoher Auflösung und vielen Sand- und Feuereffekten gut gelungen. Noch beeindruckender sind die realistischen Fahrzeuganimationen und der tolle Sound. Spielerisch bietet das Spiel wenig Neues, dafür aber ein Sammelsurium bekannter Open-World-Zutaten: Wie in „Far Cry“ gilt es, Festungen einzunehmen und so die Oberhand in den Regionen zu gewinnen. Zudem gibt es jede Menge Nebenmissionen, Autorennen und Verbesserungsoptionen für Max und seine Karre. Die hohe Icon-Dichte auf der Weltkarte verspricht dazu hunderte Stunden Spielzeit. Jedoch muss man auch feststellen, dass das Spiel in einigen Punkten zu viel Sand im Getriebe hat.. Da wären zum einen die vielen unnötigen technischen Schnitzer und zum anderen die über weite Teile langweilige Handlung mit ihren eintönigen Spielelementen.

Das Fazit
Die Grafik ist schick, der Sound deftig, die Wüstenwelt stimmig: „Mad Max“ ist zwar kein Action-Überflieger, doch der Mix aus brachialen Faustkämpfen und motorisiertem Bandenkrieg macht in der Summe eine Menge Spaß.

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