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Finale: Bildbearbeitung Teil 14 : Bildschön in zwei Welten

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Letzter Teil der großen Serie: Fotos richtig ausgeben für den Druck und für das Internet

von
erstellt am 29.Okt.2015 | 21:00 Uhr

Für den (professionellen) Druck benötigen Sie grundsätzlich hochauflösende Fotos, fürs Web dagegen Fotos, die möglichst klein sind. Auch die gängigen Ausgabeformate unterscheiden sich. Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit Corels PaintShop Pro X8 die unterschiedlichen Vorgaben einhalten.

Fotos für den Druck sollten deutlich größer sein als Sie diese „eigentlich“ abdrucken. Entscheidend ist wie immer die Zahl der Pixel. Da hilft eine einfache Faustregel: Geben Sie Ihre Bilder mit ungefähr 18 x 24 und 300 Pixel/Zoll ab.

Die Einstellungen nehmen Sie in PaintShop Pro X8 im Dialog Bild/Größe ändern vor. Aktivieren Sie Erweiterte Einstellungen. Wählen Sie Nach Druckgröße, Seitenverhältnis beibehalten, Auflösung 300 Pixel/Zoll und die gewünschte Größe in Zentimeter, im Beispiel die Größe 24 x 18 (Foto A).

Stellen Sie diese ein und bestätigen Sie mit der OK-Taste. Für den Druck sind heute für Fotos folgende Dateiformate üblich, die Sie unter Datei/Speichern unter/Dateityp einstellen: TIF (Tagged Image File-Format), EPS (Encapsulated PostScript, gekapselte PostScript-Datei) und JPG (JPEG).

TIF-Dateien sind vielen Verlagen grundsätzlich am liebsten, werden jedoch auch mit der gängigen LZW-Komprimierung vergleichsweise groß. PaintShop Pro X8 ist eines der wenigen Programme, die eine Weitergabe von CMYK-Dateien mit ICM-Geräteprofilen gestattet, die sich einfach einstellen lassen (Foto B).

Die Dateigröße spricht erst recht gegen EPS-Dateien, die folglich nur im Ausnahmefall (freigestellte Bilder mit Freistellpfad) verwendet werden sollten (Foto C).

JPGs akzeptieren heute fast alle Verlage, obwohl die JPG-Komprimierung und Dekomprimierung grundsätzlich zu Qualitätsverlusten (Artefakte) sowie Farbverschiebungen führen könnte. Wenn Sie JPEG-Dateien an Druckmedien weitergeben, sollten diese so gering wie möglich komprimiert sein (Foto D). Für die Ausgabe im Internet kommt es entscheidend auf möglichst schnelle Ladezeiten und damit kleine Dateien an. Im ersten Schritt beschränken Sie sich auf die tatsächlich benötigte Größe, beispielsweise 800 x 600 Pixel bei einem Foto mit einem Seitenverhältnis von 4 : 3.

Die Größe stellen Sie ein unter Bild/Größe ändern. Im Dialog Größe ändern aktivieren Sie die Option Nach Pixeln. Im Klappmenü unter finden Sie auch 800 x 600 Pixel. Stellen Sie diese ein und bestätigen Sie mit der OK-Taste. Speichern Sie die Datei. Fürs Web kommen grundsätzlich drei Dateiformate in Betracht: JPG (JPEG), GIF (Graphics Interchange Format) und PNG (Portable Network Graphics).

JPG ist das Standard-Dateiformat fürs Web. Damit lassen sich in der Regel die kleinsten Dateien mit noch akzeptabler Qualität erzielen.

GIF bietet mit deutlich reduziertem Angebot möglicher Farben (maximal 256) eine verlustfreie Komprimierung an und eignet sich daher besonders gut für Schrift. Auch einfarbige Flächen lassen sich damit gut speichern.

PNG unterstützt wie GIF die Möglichkeit, teilweise durchsichtige Bereiche zu speichern und ist eine Alternative zu GIF. PNG-Dateien können jedoch auch über 16,7 Millionen Farben speichern, jedoch werden die PNG-Dateien sehr viel größer als JPEGs.

Für die Ausgabe beispielsweise auf der eigenen Internetseite bietet PaintShop Pro X8 – ähnlich wie andere Bildbearbeitungsprogramme auch – hilfreiche Assistenten. Wählen Sie im Beispiel Datei/Exportieren/ JPEG-Optimierung. Im Dialog JPEG-Optimierung erreichen Sie mit einem anderen Komprimierungswert – statt wie voreingestellt 20 wählen Sie 31 – die gewünschte Dateigröße, hier unter 80 Kilobyte. Bestätigen Sie mit der OK-Taste und speichern Sie die nun stark komprimierte Datei (Foto E).

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