Fotografie : Bessere Fotos mit dem Smartphone

Wer die richtigen Tipps beachtet, kann auch mit dem Smartphone gute Fotos schießen.
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Wer die richtigen Tipps beachtet, kann auch mit dem Smartphone gute Fotos schießen.

Verwackelt, verpixelt und verknipst: Handy-Fotos sind oft enttäuschend. Diese Tricks helfen, ansehnliche Ergebnisse zu erzielen

svz.de von
27. Juli 2015, 21:00 Uhr

Smartphone-Fotos wirken oft langweilig und von schlechter Qualität. Doch auch mit dem Handy lassen sich ansehnliche Fotos schießen. Constanze Clauß vom Photoindustrie-Verband gibt Tipps:

Linse sauber halten

Das Problem von Smartphone-Kameras ist oft eine verdreckte Linse. Leicht verkratzt das Handy in der Hosentasche, so gut wie immer kommt Schmutz auf die kleine Glasscheibe. Die Qualität der Fotos leidet darunter. Mit einem speziellen Mikrofaser-Putztuch kann die Linse gesäubert werden.

Zoomen vermeiden

Anders als oft angenommen, funktioniert die Zoom-Funktion der Handy-Kamera nicht wie die eines Tele-Objektivs. Stattdessen wird das Bild künstlich groß gerechnet. Dadurch geht Qualität verloren. Abhilfe schaffen die eigenen Füße: einfach ein paar Schritte näher herangehen.

Gerade halten

Meist wird das Handy beim Fotografieren nur mit einer Hand gehalten. Das sorgt häufig für Verwackler, unscharfe und schiefe Bilder. Wer beide Hände nutzt, kann das vermeiden. Zusätzlich können bei vielen Smartphones Gitternetzlinien eingeblendet werden. Das macht das Ausrichten noch leichter.

Hohe Auflösung

Oft ist die Auflösung der Kamera in der Werkseinstellung auf einen geringen Wert eingestellt. Das spart Speicherplatz, geht aber zulasten der Bildqualität. Deshalb immer die größtmögliche Auflösung wählen und lieber öfter Bilder auf dem Computer speichern.

Raus aus der Mitte

Bilder, bei denen das Motiv zentral in der Bildmitte liegt, wirken oft öde. Bestenfalls ist das Interessante weiter am Rand, im rechten oder linken Drittel des Fotos, zu finden.

Mehr Licht

Im Internet werden LED-Leuchten angeboten, die man ans Smartphone klemmen kann. Sie leuchten das Bild viel besser aus als der eingebaute Blitz. Der sollte dann ausgeschaltet bleiben.

Aufsteck-Objektive

Sie gibt es mittlerweile in vielen Ausführungen. Damit kann dann beispielsweise eine Fischaugen-Optik hergestellt werden. Alle haben eins gemeinsam: Sie steigern wesentlich die kreativen Möglichkeiten der Handy-Fotografie.

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