Test : Bei USB-Sticks große Tempounterschiede

USB-Stick ist nicht gleich USB-Stick - das fanden Experten in einem Test  heraus.
USB-Stick ist nicht gleich USB-Stick - das fanden Experten in einem Test heraus.

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12. März 2014, 19:34 Uhr

Nicht alle USB-Sticks lesen und schreiben Daten im gleichen Tempo. Bei einem Test von 22 aktuellen Modellen mit 32 und 64 Gigabyte Speicherplatz, die alle USB 3.0 unterstützen, kommen die schnellsten Sticks laut „PC Welt“ (4/14) auf ein Lesetempo von fast 300 Megabyte pro Sekunde (MB/s). Schreiben können sie mit 230 MB/s. Damit sind die Klassenbesten spürbar schneller als die langsamsten Sticks im Testfeld, die beim Lesen und Schreiben nur 100 bzw. 40 MB/s schaffen. Die 500 MB/s, die mit USB 3.0 theoretisch möglich sind, erreicht zurzeit kein Stick. Preislich liegen die getesteten 32-GB-Sticks zwischen 20 und 60 Euro, für die größeren Modelle werden zwischen 30 bis 90 Euro fällig.

Die schnelleren Sticks sind in der Regel auch etwas teurer. Die Investition lohnt sich aber nur, wenn auch der Computer die hohen Lese- und Schreibgeschwindigkeiten unterstützt (USB-3.0-Anschluss, schnelle Festplatte). Neben dem Tempo sollten Verbraucher beim Kauf eines USB-Sticks auch die Bauweise beachten. Ideal ist ein versenkbarer Anschluss. Schutzhüllen für den empfindlichen Stecker gehen dagegen schnell verloren. Eine Lampe zur Anzeige von Aktivität haben inzwischen viele USB-Sticks – Zusatzsoftware, etwa zur Datensicherung, gibt es selten. Praktisch zum Datenaustausch sind Modelle, die neben dem herkömmlichen USB-Anschluss noch einen Micro-USB-Stecker haben.

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