Tipp : Bei Nacktbildern in der Cloud droht Ärger

Nicht jedes Bild sollte online abgespeichert werden.

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09. Juni 2015, 10:00 Uhr

Ein Bild vom badenden Nachwuchs am Strand, Fotos vom Sonnenbaden am Baggersee? Solche Aufnahmen finden sich so ziemlich in jedem Familienalbum. Landen sie aber vom Smartphone in der Cloud, kann das Ärger geben. Nämlich dann, wenn die Vorschriften und Moralvorstellungen des Cloud-Anbieters mit den in Deutschland üblichen Gewohnheiten kollidieren. Vor allem die großen US-Unternehmen scannen die auf ihre Server hochgeladenen Bilder nach illegalen Inhalten, berichtet die Zeitschrift „Chip“ (Ausgabe 07/2015).

Das Problem beim Verständnis, was erlaubt ist und was nicht, sind mitunter die vagen Formulierungen in den Nutzungsbedingungen der Dienste. Obwohl die Grenzen des Erlaubten also ziemlich unscharf sind: Wer gegen sie verstößt, muss trotzdem damit rechnen, dass sein Nutzerkonto gesperrt wird. Ein Ausweg ist die Nutzung europäischer Anbieter. Diese haben nicht so strikte Vorgaben und unterliegen strengeren Datenschutzrichtlinien.

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