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Digital

25. November 2017 | 05:17 Uhr

Gamecheck : Auch 2D macht Laune

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Wir testen Computerspiele für sie. Heute: Odin Sphere Leifdrasir

von
erstellt am 12.Sep.2016 | 10:00 Uhr

Das Spiel

Remakes etwas angestaubter 2D-Klassiker erfreuen sich derzeit großer Beliebtheit. Erfreulich wird es vor allem dann, wenn sie auch noch gut gemacht sind – wie bei Odin Sphere. Das Action-Rollenspiel erschien erstmals 2007 für die PS2 und erhält nun dank Developer Vanillaware einen neuen Anstrich und – was bekennende Spieler am meisten freuen dürfte – eine ruckelfreie Framerate von 60 fps. Vorbei also die Zeiten, in denen alles stehenblieb, sobald mehrere Gegner gleichzeitig im Bild waren. Neben der wunderschön überarbeiteten Pixelgrafik ist es aber vor allem das dynamische Kampfsystem, das sofort fesselt. Es ist nicht nur leicht verständlich und schnell gelernt, sondern macht regelrecht süchtig – denn es hat den klassischen Tekken-Charme. Action gibt es dabei ohne Ende, auch weil es verschiedene Angriffsarten zur Auswahl gibt und genügend Gegner, um diese auszuprobieren. Dabei spielt man nach und nach fünf Handlungsstränge mit verschiedenen Protagonisten durch. Die Karten sind interessant gestaltet und bieten immer wieder Ruhezonen, um vom Kombi-Rausch und den vielen kleinen Gimmicks – wie dem Schrumpfen des Hauptcharakters auf Taschenformat, was in Kämpfen witzig aussieht – herunterzukommen. Meist will man allerdings gleich weiter ins nächste Gefecht.

Das Fazit

Odin Sphere schafft es, sofort und ohne große Vorrede zu fesseln, was kaum ein Titel von sich behaupten kann. Es ist so simpel und doch so komplex, dass man bei den 40 Stunden Spielzeit nicht die Lust daran verliert. Auch das Character-Design ist sehr gelungen.

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