Gamecheck : Amerika brennt

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Wir testen Computerspiele für Sie: Heute: Homefront – The Revolution

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27. Juni 2016, 09:00 Uhr

Das Spiel

Im Jahr 2029 haben die Nordkoreaner die bankrotten Vereinigten Staaten von Amerika besetzt. Die USA sind verfallen, durch die Slums patrouillieren Streifen der Koreanischen Volksarmee. Nur in versteckten Hinterhöfen und abgelegenen Gegenden regt sich noch der Widerstand der stolzen Amerikaner. Was ausgesprochen idiotisch klingt, ist der völlig ernst gemeinte Hintergrund, vor dem der Actiontitel „Homefront – The Revolution“ spielt. Doch schiebt man diesen haarsträubenden Plot beiseite, erhält man wenigstens einen guten Shooter? Im Vergleich zum 2011 erschienenen Vorgänger versucht „The Revolution“ neue Wege. Vorbei sind die Zeiten beengter Schlauchlevel, Open-World heißt die Devise. Der Schauplatz Philadelphia ist unterteilt in drei Bereiche, die sich im Grad der koreanischen Präsenz unterscheiden. Während in der umkämpften roten Zone bleihaltige Balleraction garantiert ist, wird in den stärker kontrollierten Gebieten eher sabotiert und geschlichen. Dieses Prinzip bringt Abwechslung ins Spiel. Die Präsentation ist dabei durchaus gelungen, abseits des triefenden Patriotismus offenbaren manche Charaktere durchaus interessante Züge. Waffenausbau, Guerilla-Taktik und motivierende Nebenaufgaben sorgen dafür, dass „The Revolution“ trotz der Story ein gutes Game ist.

Das Fazit

„Homefront – The Revolution“ ist ein solides Actionspiel, das sich mit dem Open-World-Prinzip spürbar an Hits wie „Far Cry“ orientiert. Sein Alleinstellungsmerkmal ist das unverbrauchte, aber völlig absurde Szenario. Es ist Stärke und Schwäche zugleich.

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