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Gamecheck: Sword Coast Legends : Alternatives Abenteuer

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

svz.de von
erstellt am 06.Dez.2015 | 17:06 Uhr

Als furchtloser Recke kämpfen wir uns mit unseren Mannen durch die Gefilde, schnetzeln grimmige Monster und Feinde, verbesssern unsere Attribute und werden im Laufe unseres kriegerischen Strebens nach Gerechtigkeit zum gefürchteten und doch strahlenden Helden. Moment, das kennen Sie alles schon? Das stimmt: „Sword Coast Legends“ bietet eine Mischung aus Elementen, die bereits bei „Diablo“ und „Pillars of Eternity“ bestens funktionierten. Dass das Rollenspiel darüber hinaus über die altehrwürdige Dungeons&Dragons-Lizenz verfügt, bleibt eine Randnotiz, denn das Game richtet den Fokus auf schnelle und leicht zugängliche Action. Puristen wenden sich ab mit Grausen, doch nimmt man „Sword Coast Legends“ als eigenständiges Spiel, entpuppt es sich als motivierendes Abenteuer. Die gut erzählte Geschichte unterhält zusammen mit den vielen Nebenquests etwa 40 Stunden. Die Begleiter erzählen interessante Geschichten, emotionale Bindungen wie in „Dragon Age: Origins“ entstehen allerdings nicht. Die Grafik tendiert in Richtung hübsch, allerdings stören noch einige Grafikbugs und die manchmal etwas unzweckmäßige Kameraführung. Zudem ist die Beschränkung auf nur einen Speicherplatz bei einem Spiel, wo Entscheidungen Einfluss auf das Finale haben, äußerst fragwürdig.

Das Fazit

„Sword Coast Legends“ ist als solides Action-Rollenspiel eine gute Alternative für „Diablo“-Veteranen. Zwar gibt es Schwachpunkte, wie einen untauglichen Editor und die verschenkte Lizenz. Doch das Game selbst bleibt ein Kauftipp für Solo- und Multiplayer.

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