Hintergrund : Alternative Suchmaschinen

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„Etwas im Internet suchen“ heißt „googeln“. Doch es gibt neben den kommerziellen Google, Yahoo oder Bing weitere kleine Anbieter.

svz.de von
04. März 2014, 19:18 Uhr

Google verarbeitet im Monat 100 Milliarden Suchanfragen, also etwa 3,3 Milliarden Anfragen am Tag. Der Internetriese ist so dominant, dass sein Name zum Verb geworden ist: „etwas im Internet suchen“ heißt einfach „googeln“. Doch es gibt neben den kommerziellen Konkurrenten von Yahoo und Bing weitere kleine Anbieter.

DUCKDUCKGO: Die Suchmaschine mit dem Entenlogo speichert nach eigenen Angaben keine Daten wie die IP-Adresse der Nutzer. Sie leitet auch keine Informationen über Suchanfragen an andere Webseiten weiter. Im Zuge der Snowden-Enthüllungen sah die Suchmaschine einen rasanten Nutzeranstieg. Die Suchergebnisse generiert DuckDuckGo von Konkurrenten und einem eigenen Webcrawler.

IXQUICK: Auch Ixquick (NL) gibt an, keine IP-Adressen zu speichern. Persönliche Daten werden nicht an Dritte weitergegeben, auch Cookies legt die Suchmaschine ab. Ixquick durchsucht mehrere Suchmaschinen gleichzeitig. Seit 2009 gibt es den Ableger STARTPAGE, der ausschließlich anonym auf Google zurückgreift.

EUROPÄISCHE SUCHMASCHINE: Im Zuge des NSA-Skandals wurden Rufe nach einem europäischen Gegengewicht zu den Internetriesen aus den USA laut. Derartige Versuche scheiterten bisher. Frankreich und Deutschland wollten 2006 gemeinsam eine Suchmaschine aufbauen. Sie tauften das Projekt Quaero (lateinisch: ich suche)., das jedoch versandete.

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