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Gamecheck: „Lego: Der Hobbit“ : Alles wie im Kino

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Das Spiel

Die unerwartete Reise beginnt wie im Kino in Bilbo Beutlins Haus in Beutelsend. Sofort fällt auf, dass „LEGO: Der Hobbit“ meisterlich Gebrauch von der wertvollen Filmlizenz macht. Nicht nur die Geschichte wird übernommen, auch der Soundtrack und die Sprachausgabe stammen aus Peter Jacksons Fantasy-Epos. Atmosphärisch herrscht also eitel Sonnenschein im Auenland, auch dank der sehr guten Inszenierung. Dabei ergänzen die Entwickler von TT-Games liebenswerte Momente mit dem ganz typischen Lego-Humor. Da stolpern Trolle im Kampf mit den Zwergen über ihre eigenen Füße und Gandalfs Zauberstab versagt zwischendurch als Taschenlampe. Das sieht witzig aus und versprüht eine Menge Charme. Trotz allem verbirgt sich unter der bunten Klötzchengrafik eine offene Spielwelt, die nicht nur die wichtigsten Szenen der Kinofilme beinhaltet, sondern auch viele Nebenaufgaben liefert. Mittelerde durchquert man immer in einer Gruppe aus drei oder mehr Figuren, deren spezielle Eigenschaften zum Lösen von Rätseln eingesetzt werden. Ein Knopfdruck reicht aus und ein Freund zieht mit ins Abenteuer. Er kann aber auch seine eigenen Wege gehen. Das Lego-Game ist nicht sonderlich schwer. Ein klassisches „Game Over“ gibt es nicht. Gehen einem die Lebenspunkte aus, wird man mit einem Punktabzug bestraft. Das ideale Spiel, um den Abend unterhaltsam ausklingen zu lassen.

Das Fazit

Ein witziges Action-Adventure, das Fans durch liebevolles Umsetzen der Kinovorlage und des großen Mehrspieler-Anteils bestens unterhält. Das man nicht die ganze Portion „Der Hobbit“ bekommt, trübt den Spielspaß ein wenig. Auf das Finale müssen Kinogänger wie Gamer noch bis Ende des Jahres warten.



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