Gamecheck: The Evil Within 2 : Alles nur im Kopf

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Open-World-Elemente tun dem Spiel gut

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27. November 2017, 08:00 Uhr

Der zweite Teil der Serie knüpft an die Handlung des Vorgängers von 2014 an und klärt das Schicksal von Frau und Tochter von Detective Sebastian Castellanos, das im ersten Teil offen blieb. Viel mehr soll zur Geschichte an dieser Stelle nicht verraten werden. Der Spieler schlüpft wieder in die Rolle von Castellanos und kämpft sich wie schon im Vorgänger durch eine surreale Gedankenwelt innerhalb einer Maschine. Im Gegensatz zu anderen Survival Horrorgames wechseln sich relativ einfache Open-World-Sequenzen mit linearen Abschnitten ab. Die Spielmechaniken sollten erfahrenen Spielern bekannt sein, so dass die Steuerung leicht von der Hand geht. Allerdings gelten in der Spielwelt keine festen Regeln, denn die gesamte Handlung spielt sich in einer künstlichen, projizierten Umgebung ab. Und so stellen sich dem Protagonisten bizarre Gegner in den Weg, welche mit dem umfangreichen Waffenarsenal ausgeschaltet werden müssen. Die stark begrenzten Munitionsvorräte machen ein planvolles Vorgehen notwendig. Auch ein paar Rätsel sind zu lösen. Ganz im Trend der zahllosen anderen Open-World-Games heischen Nebenaufgaben und Sammelobjekte um Aufmerksamkeit. Durch dieses Konzept ist das Spiel deutlich einfacher geworden als Teil 1, in diesem Fall eine lobenswerte Entscheidung.

Das Fazit
Innovationen wird man bei The Evil Within 2 nicht finden, was aber nicht stört. Die Story ist interessant und abwechslungsreich, die technische Umsetzung auf dem Stand der Zeit. Und selbst erfahrene Spieler werden viele Stunden bis zum Abspann benötigen.

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