Gamecheck: The Witcher 3 – Blood and Wine : Alles hat ein Ende...

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20. Juni 2016, 09:00 Uhr

Das Spiel

Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist? Das dachten sich auch die Entwickler von The Witcher und bringen mit „Blood and Wine“ die letzte Erweiterung des Hexer-Epos heraus. Mit Wehmut stürzten sich Fans auf dieses Add-On. Denn die Entwickler schlossen offiziell aus, bald an einer Fortsetzung von The Witcher zu arbeiten. Was bleibt, ist ein gebührender – aber trotz beachtlicher 30 Spielstunden – zu kurzer Abschied. Er führt in das malerische Weinanbaugebiet Toussaint, der Lieblingswein des blutigen Barons übrigens. Was die Land- und Ortschaften angeht, haben sich die Entwickler hier nochmals selbst übertroffen. Sie sind fast zu schön, um wahr zu sein und entsprechen einem fantasievollen, spätmittelalterlichen Frankreich. Auch die Story ist wie gewohnt liebevoll und bis ins Detail durchdacht. Es warten nicht nur stumpfe Hol-und-Bring-Aufträge, um die Zeit totzuschlagen, sondern anspruchsvolle Bosskämpfe und vielschichtige Aufträge. Doch auch Neues gibt es aus der Hexerwelt zu vermelden. So kann Geralt mit dem Add-On auch neue Fertigkeiten erlernen und sich – Achtung, Mini-Spoiler! – auch als Häuslebauer und Gutsherr versuchen. Und Fans des Kartenspiels Gwint dürfen sich auf einen neuen Kartensatz aus Skellige freuen. Wenn das keine guten Nachrichten sind!

Das Fazit

Auch wenn es besonders auf den Konsolen sporadische Abstürze gibt, ist das finale Hexer-Add-On ein würdiger Abschluss der Geschichte um Geralt von Riva. Auf einen vierten Teil der Serie warten wir aber trotz gegenteiliger Ankündigungen der Entwickler.

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