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Gamecheck - TransOcean : Alle Mann an Deck

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

von
erstellt am 27.Okt.2014 | 07:58 Uhr

Deutschland galt lange Zeit als Spieleentwicklungshort der komplexen Wirtschaftssimulation. Dazu trug auch das vor über 20 Jahren erschienene „Ports of Call“ bei. Das Hamburger Team Deck 13 hat nun den Spielgedanken des Klassikers aufgegriffen und in ein neues Gewand gesteckt. Und das ist eigentlich ganz simpel: Schiff kaufen, Waren transportieren, Geld kassieren, noch ein Schiff kaufen, noch mehr Waren transportieren, noch mehr Geld kassieren usw. Angereichert wird alles mit zufälligen Ereignissen, einem Belohnungssystem und der Möglichkeit, die eigenen Schiffe selbst in die Häfen zu steuern. Eine Neuerung ist die Einführung der Firmenreputation. Die Grafikqualität ist in der 2D-Oberfläche und den 3D-Hafensequenzen guter Durchschnitt. Die Steuerung der Schiffe gelingt auch ohne Navigationsstudium recht gut. Von einer Simulation kann man hier allerdings nicht sprechen. Es handelt sich eher um Minispiele, die man auch umgehen kann. Die große Auswahl an Waren und Zielhäfen machen die Planung von Fahrten recht interessant, auch wenn vor allem Container transportiert werden. Somit muss man nur die maximale Zuladung und Stellplatzanzahl für Standardcontainer im Blick haben und seine Schiffe entsprechend beladen.

Das Fazit

Das hört sich alles eher nach einem langweiligen Spiel an, aber TransOcean entfaltet dasselbe Suchtpotential wie sein Vorbild. Nur noch diese Fahrt, nur noch dieser Auftrag. Und schon sind einige Stunden vor dem Rechner vergangen.

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