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Gamecheck: Dishonored 2 : Adel verpflichtet

vom
Aus der Onlineredaktion

von
erstellt am 02.Jan.2017 | 08:00 Uhr

Schon der Vorgänger gehörte im Jahr 2012 zu den herausragenden Vertretern seiner Zunft, brachte er doch mit seinem ungewöhnlichen Steampunk-Setting, der erzählerischen Tiefe und einem erfrischenden Mix der besten Elemente aus „Thief“ und „Assassin's Creed“ neuen Schwung in das Genre der Action-Adventures. Der zweite Teil spielt 15 Jahre nach den Ereignissen von „Dishonored“ und macht spielerisch vieles noch besser. So bietet uns Entwickler Bethesda die Möglichkeit, zwischen zwei Hauptfiguren zu wählen, mit der wir die umfangreiche Kampagne bestreiten. Diese Entscheidung beeinflusst maßgeblich den Weg zum jeweiligen Finale. Ob wir schleichend im Schatten den Feinden aus dem Wege gehen oder ob wir sie brachial polternd aus dem Wege räumen, liegt allein in unserer Hand. Beide Vorgehensweisen sind möglich und für beide bietet das Spiel entsprechend ausgefeilte und spaßige Möglichkeiten an. Das sogenannte Chaos-Level beeinflusst maßgeblich die Stimmung der gesamten Handlung. Allerdings lassen sich die großartige Story und die meisterhafte Inszenierung nicht uneingeschränkt genießen, denn „Dishonored 2“ hat vor allem auf dem PC mit heftigen Performance-Problemen selbst auf High-End-Hardware zu kämpfen, die noch nicht behoben werden konnten.

Das Fazit

„Dishonored 2“ ist das schönste und eins der besten Schleichspiele der letzten Jahre. Selten hat uns eine Spielwelt so in seinen Bann gezogen wie hier. Leider trüben technische Probleme den sonst positiven Eindruck. Greifen Sie unbedingt zur Konsolen-Version!

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